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	<title>biologisch Archive - JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</title>
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		<title>ERUi-Naturkosmetik sagt Allergien adieu</title>
		<link>https://www.joshi.at/erui-naturkosmetik-sagt-allergien-adieu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Katzensteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2019 04:37:11 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.joshi.at/erui-naturkosmetik-sagt-allergien-adieu/">ERUi-Naturkosmetik sagt Allergien adieu</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joshi.at">JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">			<link rel="stylesheet" id="wd-section-title-css" href="https://www.joshi.at/wp-content/themes/woodmart/css/parts/el-section-title.min.css?ver=8.3.8" type="text/css" media="all" /> 						<link rel="stylesheet" id="wd-section-title-style-under-and-over-css" href="https://www.joshi.at/wp-content/themes/woodmart/css/parts/el-section-title-style-under-and-over.min.css?ver=8.3.8" type="text/css" media="all" /> 						<link rel="stylesheet" id="wd-mod-highlighted-text-css" href="https://www.joshi.at/wp-content/themes/woodmart/css/parts/mod-highlighted-text.min.css?ver=8.3.8" type="text/css" media="all" /> 			
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Naturkosmetik-Labor in der eigenen Wohnung</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
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			<p>Weil immer mehr Leute in Jure Lešniks Umfeld Unverträglichkeiten gegenüber Kosmetika und Hygieneartikel entwickelten, funktionierte der studierte chemische Techniker kurzerhand seine Wohnung in ein kleines Labor um. Familie und Freunde mussten als Versuchskaninchen herhalten und ihr gewohntes Duschgel gegen Jures Seifen tauschen. Binnen kurzer Zeit berichteten alle einstimmig davon, dass sich ihr Hautbild völlig verändert hatte und Trockenheit und Rötungen kein Thema mehr waren.</p>
<p>Jures Feuer für die Naturkosmetik war entfacht. Er schrieb sich in Kurse für die Herstellung von Naturkosmetik ein und absolvierte eine Aromatherapieausbildung, um die Wirkung und den Einsatz von ätherischen Ölen besser zu verstehen. Immer neue Herausforderungen wurden an ihn herangetragen: Eine schwangere Freundin suchte verzweifelt nach natürlichen Produkten gegen Schwangerschaftsstreifen. Jure entwickelte für sie die <a href="https://www.joshi.at/produkt/rose-belly/">Rose-Belly-Bodybutter</a> und machte sich nach deren Prämierung im Rahmen eines Wettbewerbs endgültig selbstständig.</p>
<p>2017 zog der Chemiker in ein richtiges Labor in Wien und baute seine biozertifizierte <a href="https://www.joshi.at/portfolio/erui-bio-kosmetik/">ERUi-Naturkosmetik</a> auf.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Besonderheit der ERUi-Produkte</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
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			<p>Jures Naturkosmetik unterliegt dem Konzept von <strong>„try less“ </strong>– man benötigt einerseits weniger von seinen Produkten und andererseits erfüllen viele davon auch mehrere Verwendungszwecke (siehe weiter unten).</p>
<p>Mit Ausnahme des <a href="https://www.joshi.at/produkt/gaias-treasure/">Handbalsams</a> ist Jures gesamte Körperpflege 100% pflanzlich. Der Handbalsam für sehr trockene und rissige Hände basiert auf Bienenwachs und darf sich deshalb nicht vegan nennen.</p>
<p>Die größte Besonderheit der ERUi-Produkte liegt aber darin, dass sie keine Emulsionen sind. Das heißt, sie bestehen nicht aus Öl-/Wassermischungen. Dadurch müssen keine Konservierungsstoffe beigemengt werden. Genau diese verursachen nämlich bei 60% der AllergikerInnen unangenehme Nebenwirkungen. Während 99% der herkömmlichen Kosmetika Konservierungsstoffe enthalten, ist sensible Haut also bei ERUi bestens aufgehoben.</p>
<p>Und eben weil Jures Körperbutter und Cremen keine Emulsionen, sondern Mischungen aus Butter und kaltgepressten Ölen sind, kommen sie optisch und haptisch in einem anderen Gewand daher – nämlich fest.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Seifen, Cremes, Körperbutter und die dazugehörigen „life hacks“</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Neben <a href="https://www.joshi.at/produkt/dreaming-duchess/">Gesichtscremen</a> und einer Handcreme befinden sich auch vier verschiedene Körperbutter im ERUi-Sortiment. Hier verzichtet Jure bei zweien auf ätherische Öle (<a href="https://www.joshi.at/produkt/pure-soft-shea/">Pure Soft Shea</a> und <a href="https://www.joshi.at/produkt/sweet-joy/">Sweet Joy</a>), um besonders empfindlicher Haut gerecht zu werden. Sweet Joy wurde außerdem speziell für Mamas und ihre Babys entwickelt. Und hier kommt „life hack“ bzw. Jures persönlicher Trick Nr. 1:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Viele wissen nicht, dass man die Bodybutter auch als Haarkur verwenden kann. Shea ist super für die Kopfhaut, überhaupt bei Problemen mit trockener Kopfhaut und brüchigem Haar.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Jure empfiehlt, seine Körperbutter und Cremen nach dem Duschen zuerst zwischen den Händen zu erwärmen und sie dann auf die noch leicht feuchte Haut aufzutragen. Nach dem Duschen deshalb, weil die Pflege dann besonders schnell einzieht.</p>
<p>Bei den Seifen führt Jure neben einer speziellen <a href="https://www.joshi.at/produkt/olivias-desire-bio-seife/">Premium-Olivenölseife</a> auch eine Jahreszeiten-Edition. Die <a href="https://www.joshi.at/produkt/winter-bio-seife/">Winter-Seife</a> kommt gänzlich ohne ätherische Öle aus und ist daher besonders für sehr sensible Hauttypen geeignet. Wie die <a href="https://www.joshi.at/produkt/fruehling-edition-no-21-bio-seife/">Frühling</a>-, <a href="https://www.joshi.at/produkt/sommer-seife/">Sommer</a>&#8211; &amp; <a href="https://www.joshi.at/produkt/herbst-bio-seife/">Herbstseife</a> auch, ist sie selbstverständlich ganzjährig erhältlich. Olivenöl-, Frühling- und Sommerseife können auch als Haarseife verwendet, die Herbstseife als Rasierseife eingesetzt werden.</p>
<p>Für seine Seifen empfiehlt Jure, diese keinesfalls im Wasser liegen zu lassen. Sie verwandeln sich dadurch nicht in einen idealen Nährboden für Bakterien. Außerdem würden sie sich im Wasser liegend auch zu schnell auflösen. Jures „life hack“:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Bei uns in der Dusche hängen alle Seifen oben am Metall der Duschkabinenwand an einem Kühlschrankmagneten. Dafür haben wir einfach einen Bierstöpsel hinten in die Seife reingedrückt!“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>
<div class="vc_empty_space"   style="height: 32px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Fortsetzung: Welches Erweckungserlebnis Jure die Augen öffnete und ihn zur Naturkosmetik brachte, erfährst du <a href="https://www.joshi.at/haut-nah-erui-naturkosmetik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>

		</div>
	</div>
			<div id="" class="wd-products-element wd-wpb with-title wd-hide">
			<h4 class="wd-el-title title element-title">Jures ERUi-Produkte:</h4>
		
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			</div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Murbodner Rind vom steirischen Bergbauern Moitzi</title>
		<link>https://www.joshi.at/murbodner-rind-vom-steirischen-bergbauern-moitzi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Katzensteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 05:12:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 4</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 4</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote><p>
<strong>„Ich hab mir einen Ruf aufgebaut, zu mir kommen die Leute und fragen „Darf ich bei Ihnen Fleisch kaufen?</strong>“
</p></blockquote>
<p>Hans Moitzi, Bergbauer auf 1150 m aus Schönberg-Lachtal in der Obersteiermark, ist zu Recht stolz darauf, was er sich gemeinsam mit Frau Gudrun und dem Murbodner Rind in den vergangenen fünfzehn Jahren aufgebaut hat. Obwohl er selbst von einem Bauernhof in Spielberg stammt, war Hans ursprünglich auf gänzlich anderen beruflichen Pfaden unterwegs. 1995 packte ihn das Fieber für’s Fliegen – dem Paragleiten – und der Weg hin zur eigenen Flugschule war vorgezeichnet. Mehrere Wochen pro Jahr verbrachte Hans als Fluglehrer in den schönsten Fluggebieten des Kontinents.</p>
<p>Während eines Paragleitkurses in der Heimat lernte Hans Gudrun kennen und nicht viel später entschlossen sich die beiden dazu, den Hof von Gudruns Eltern zu übernehmen. Weil das Murbodnerrind ganzjährige Betreuung braucht und die Arbeit am Bergbauernhof zeitintensiv ist, geriet zwar Hans’ Fluglehrerleben, nicht aber das Fliegen, ins Hintertreffen.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Das Murbodner Rind - einst eine gefährdete Rasse</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Ganz klein hätten sie mit der Landwirtschaft begonnen, sie von Beginn an aber biologisch geführt. Seine Frau habe ihn dahingehend erzogen, lacht Hans. Als studierte Umweltsystemwissenschafterin kam für Gudrun nichts Anderes als Bio in Frage. Bei der Wahl ihres Viehs am Hof war schnell klar:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wir wollten keine konventionelle Rasse, sondern etwas Hochgefährdetes.“</strong>
</p></blockquote>
<div id="attachment_4403" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4403" class="wp-image-4403" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Murbodner-Moitzi-Joshi-600x400.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Murbodner-Moitzi-Joshi.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Murbodner-Moitzi-Joshi-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Murbodner-Moitzi-Joshi-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><p id="caption-attachment-4403" class="wp-caption-text">© Bernd Payer</p></div>
<p>So kamen die beiden 2007 auf das vom Aussterben bedrohte Murbodner Rind. Nur mehr 2000 Stück habe es damals in Österreich gegeben, heute sei der Bestand auf 6000 Stück angewachsen. Bei ihm am Hof befinden sich heute zwischen 60 und 70 Stück des einfarbig braunen Viehs, das Hans selbst nachzüchtet und nicht zukauft.</p>
<blockquote><p>
<strong>„Der Tafelspitz vom Murbodner Rind war des Kaisers Franz Josef liebstes Fleisch.</strong>“
</p></blockquote>
<p>Natürlich war auch dem Kaiser anno dazumal nicht entgangen, dass das Murbodner Rind höchst feinfaseriges Fleisch liefert. Und das Fett, das zwar für den Geschmack besonders wichtig, aber heute von den Kunden und Kundinnen häufig nicht gerne tatsächlich gesehen werden möchte, versteckt sich zu einem hohen Anteil intramuskulär. Mit einem Lachen fügt Hans hinzu:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Der Vorteil: Der Konsument sieht es (Anm. das Fett) nicht, aber das Fleisch ist sehr saftig!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Das Murbodner Rind wächst langsamer und wird nicht so schwer, eignet sich also nicht für die industrielle Fleischerzeugung. Hans vergleicht das Wachstum seines Viehs mit dem eines Baumes:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Es ist wie beim Holz: Umso schneller der Baum wächst, umso größer sind die Jahresringe und umso minder ist die Qualität des Holzes.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Sein Murbodner Rind nimmt sich Zeit beim Wachsen und nach dem Schlachten gibt ihm Hans auch nochmal extra Zeit zum Reifen. Unter 14 Tagen Abhängen verlässt kein Fleisch seinen Hof.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Haltung beweisen</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div id="attachment_4400" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4400" class="wp-image-4400" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Hans-Gudrun-Moitzi-Murbodner-Joshi-1-400x600.jpg" alt="" width="300" height="450" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Hans-Gudrun-Moitzi-Murbodner-Joshi-1.jpg 400w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Hans-Gudrun-Moitzi-Murbodner-Joshi-1-350x525.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Hans-Gudrun-Moitzi-Murbodner-Joshi-1-150x225.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-4400" class="wp-caption-text">Hans &amp; Gudrun Moitzi © Bernd Payer</p></div>
<p>Hans ist ausgebildeter landwirtschaftlicher Facharbeiter und Fleischermeister, weiß also nicht nur wie er mit seinem Vieh umgehen muss, sondern auch wie er es später hochwertig verarbeiten kann. Aber Ausbildung hin oder her, am Ende geht es um die Einstellung zu den Tieren und der Natur, die den Unterschied macht. Für Hans ist es wichtig, dass er seine Tiere von Anfang bis zum Ende begleiten kann. Und dass sie selbst vor und beim Schlachten keinen Stress und keine Qualen erleiden müssen.</p>
<p><span lang="DE-AT">Der steirische Landwirt legt Wert</span> darauf, in der Landwirtschaft im Einklang mit der Natur zu leben, keine Antibiotika einzusetzen, seine Tiere mit Respekt zu behandeln und auch keine Züchtungen einzusetzen, die zwar ertragreicher wären, aber bei denen die Lebensqualität der Tiere enorm leidet:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Es gibt Rassen, reine Fleischrassen, die schauen aus wie Bodybuilder, sind aber zu hundert Prozent Kaiserschnittgeburten – da muss ich sagen, macht das Sinn?“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Nachhaltigkeit auf allen Ebenen</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
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			<div id="attachment_4404" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4404" class="size-medium wp-image-4404" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Murbodner-Interview-Moitzi-Joshi-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Murbodner-Interview-Moitzi-Joshi.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Murbodner-Interview-Moitzi-Joshi-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Murbodner-Interview-Moitzi-Joshi-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-4404" class="wp-caption-text">Hans Moitzi im Joshi-Interview ©Bernd Payer</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und dann fällt ein Satz, der aufhorchen lässt, weil Hans vermeintlich gegen sein eigenes Geschäft mit dem Murbodner Rind redet:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Heute kann sich jeder jeden Tag Fleisch leisten. Das ist der falsche Weg. Man sollte weniger Fleisch, aber wenn, dann ein vernünftiges essen.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Wasser predigen und Wein trinken, so einer ist Hans gewiss nicht: Bei ihm zuhause gibt es 4x pro Woche Fleisch. Dass sich die Familie Moitzi mit nahezu allen Lebensmitteln selbst versorgen kann, auch daran arbeitet Hans intensiv. Sein nächstes Projekt ist der Bau von Fischteichen. „Dann hab ich alles selbst: Rinder, Schweine, Hendl, Fisch, Getreide, Obst und Gemüse“, sagt er stolz.</p>
<p>„Die Biobranche“, ist Hans überzeugt, „kann nur funktionieren, wenn man als Biobetrieb auch selbst Bio lebt.“ Darum kann er nicht nachvollziehen, dass es Biohof-Besitzer gibt, die zwar selbst biologische Lebensmittel produzieren, aber im Supermarkt konventionell hergestellte Ware kaufen. Er selbst konsumiert nur Bio und auch wenn es etwas mehr kostet, von Unsummen könne man da wirklich nicht sprechen. Immerhin ist mit dem Preis eines Lebensmittels auch sein Wert verbunden:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Fleisch oder tierische Produkte sind Wegwerfprodukte geworden, weil es nichts mehr kostet.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Bei all der ethisch korrekten Haltung, wie man als Bauer mit der Natur und den Tieren umgehen sollte, ist es Hans aber wichtig, festzuhalten, „auch wenn’s Bio ist, soll unter dem Strich was übrig bleiben“:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Im Grunde muss man schauen, dass man als Vollerwerbsbauer leben kann. Nicht dass man im Nebenerwerb arbeiten geht und dann das Geld daheim reinstecken muss.“</strong>
</p></blockquote>
<p>So gesehen freut sich Hans, dass das Konzept, auf Murbodner Rinder zu setzen, aufgegangen ist, seine Kunden und Kundinnen die hochwertige Qualität seines Fleisches auch zu schätzen wissen und er mit Stolz auf seine Murbodner runterschauen kann, wenn er hoch in den Lüften segelt.</p>

		</div>
	</div>
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			<h4 class="wd-el-title title element-title">Rindfleisch vom Moitzibauer</h4>
		
					</div>
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		<title>Haut-nah: ERUi Naturkosmetik</title>
		<link>https://www.joshi.at/haut-nah-erui-naturkosmetik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Katzensteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 05:06:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></p>
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >„The Beach“- das Erweckungserlebnis</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
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			<p>Ein Besuch im Paradies hätte der Trip zur thailändischen Filmkulisse von „The Beach“ werden sollen. Doch ein Monsun machte Jure Lešnik, <a href="https://www.joshi.at/portfolio/erui-bio-kosmetik/">Gründer von ERUi-Naturkosmetik</a>, einen gewaltigen Strich durch die Rechnung:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich hab so viel Müll noch nie in meinem Leben gesehen.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Durch den Sturm hatte das Meer den mitten im Ozean und gewöhnlich für Urlauberaugen außer Reichweite treibenden Plastikmüll-Teppich an den Strand gespuckt. „So lange man das nicht mit eigenen Augen gesehen hat, begreift man das gar nicht“, ist Jure noch heute geschockt.</p>
<p>Überhaupt fiel der malerische Thailand-Urlaub weniger unbeschwert aus, als Jure sich das vor seiner Abreise vorgestellt hatte. An jenem Tag, an dem er den Traumstrand in Plastik begraben sah, griff er abends unter der Dusche mit Unbehagen zum Duschgel in der Plastikflasche. Zum ersten Mal sah er sich die Verpackung in seinen Händen bewusster an und erschrak: Womit er sich da gerade waschen wollte, war als „Whitening Shower Gel“ betitelt. Also ein Gel, das die Haut nicht nur reinigen, sondern auch bleichen sollte. Die gleiche bleichende Chemikalie entdeckte Jure später in sämtlichen in Thailand erhältlichen Cremen und Pudern wieder. Während sich Menschen in unseren Breitengraden nach sommerlicher Bräune sehnen, versucht man anderswo mit allen erdenklichen und gesundheitsgefährdenden Mitteln eine natürliche Bräune zu verhindern.</p>
<p>Der gebürtige Slowene, Jure, konnte nicht glauben, was er da sah. In den Niederlanden, seinem damaligen Wohnort, war er von zunehmend mehr Menschen umgeben, die allergisch auf Hygieneartikel und Kosmetika reagierten. Es war ihm unerklärlich, wieso sich jemand mit bleichenden Chemikalien bewusst die eigene Haut zerstören wollte.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Warum herkömmliche Kosmetik für die Haut oft nicht unbedenklich ist</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
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			<p>Zurück in den Niederlanden begann sich der ausgebildete Umweltwissenschaftler und Chemiker erstmals hobbymäßig mit Kosmetik zu beschäftigen:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich war so deprimiert von meiner Arbeit (Anm.: Gaskombikraftwerke zu errichten) und hab zuhause angefangen, Kosmetik zu bauen – als Hobby, das war mein Escape</strong>.“
</p></blockquote>
<p>Weil er zuvor beruflich rein gar nichts mit Kosmetika zu tun hatte, recherchierte er viel und wurde hellhörig, als ihm immer mehr seiner Freunde von Allergien und trockener Haut berichteten. Bei näherem Hinsehen fiel es Jure wie Schuppen von den Augen:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Für mich war es wirklich schockierend zu sehen, wie man Kosmetik produziert. Das ist nämlich genau das Gegenteil von dem, wie ich gedacht hab: Dass man sich zuerst ansieht, was gut für die Haut ist und dann werden die Produkte dementsprechend gebaut.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Stattdessen geht herkömmliche Kosmetik von der breiten Masse und ihren Toleranzgrenzen aus. Das heißt, Kosmetikhersteller sehen sich an, was die Haut eines Durchschnittsmenschen verträgt. Der Ausgangspunkt ist also nicht, möglichst schonende und verträgliche Produkte auf den Markt zu bringen. Jure warnt:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Aber die Forschung sagt, 20% der Menschen reagieren schon allergisch auf kosmetische Stoffe.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Jures Ehrgeiz wurde dadurch nur noch weiter befeuert. Aus Spaß an der Sache und weil er davon überzeugt war, dass die richtige, natürliche Pflege die Hautprobleme seiner Freunde lösen würde, begann der Chemiker zunächst in seiner Wohnung und später in seinem eigenen Labor seine biologische Naturkosmetik – ERUi – herzustellen.</p>
<p>Der thailändische „Traumstrand“ von „The Beach“ hat definitiv Eindruck hinterlassen: Jures Naturkosmetik kommt gänzlich ohne Plastikverpackungen aus und setzt auf biologisch abbaubare Rohstoffe, wie Papier und Holz.</p>

		</div>
	</div>
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			<h4 class="wd-el-title title element-title">Jures ERUi-Produkte:</h4>
		
					</div>
			</div></div></div></div>
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		<title>Veganer Bio-Wein vom Gruber43 im Kamptal</title>
		<link>https://www.joshi.at/veganer-bio-wein-vom-gruber43-im-kamptal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Katzensteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2019 23:04:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Joshi´s Anbieter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></p>
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		<div id="wd-5c69e12b5da84" class="title-wrapper wd-wpb wd-set-mb reset-last-child  wd-rs-5c69e12b5da84 wd-title-color-primary wd-title-style-underlined text-left  wd-underline-colored">
			
			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Ein Blick hinter die Weinbau-Kulisse</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
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			<p>„Was war euer größter Erfolg?“, frage ich Markus. Ohne Überlegen sprudelt es aus ihm hervor: „Dass Gabi und ich uns kennengelernt haben und seitdem den Weinbau gemeinsam machen!“ Seit 15 Jahren schon sitzen Gabi und Markus Gruber privat und beruflich in einem Boot und bewirtschaften die <a href="https://www.joshi.at/portfolio/gruber-weine/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gruberschen Weingärten in Mittelberg</a> im Kamptal. Wie gut die zwei als Team und in punkto Wein harmonieren, ist ohne viel Worte sofort spürbar. Da ist es fast kitschig, dass die beiden die Frage nach dem besten jemals getrunkenen Wein in der Sekunde mit der gleichen Antwort beantworten: Ein Rosé auf der Hochzeitsreise in Südfrankreich sei das gewesen. Ob sich Gabi damals wohl zu mehr als zwei Gläsern hinreißen hat lassen? Denn grundsätzlich sei sie gar keine wirkliche Weintrinkerin, sagt sie:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich trinke relativ wenig Wein, für das was man glaubt, was eine Weinbäuerin trinken muss.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Gabi ist eine Genusstrinkerin. Ohne genügend Zeit und das passende Ambiente hat sie keine Lust auf einen edlen Tropfen. Außerdem sei sie gar nicht so geeicht, lacht die gelernte Sozialpädagogin:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Nach zwei Glaserl fühl ich mich schon beschwipst! Zwei Glaserl sind meine Wohlfühlgrenze.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Den völlig unvoreingenommenen Zugang zum Wein und ihr Wissen, das sie sich nur durch jahrelanges Mitarbeiten, Zusehen und Zuhören angeeignet hat, schätzt ihr Mann ganz besonders: „Wir machen das immer wieder, dass ich vom Keller was in die Wohnung mitnehm und die Gabi kosten lass!“</p>
<blockquote><p>
<strong>„Gabi beschreibt den Wein aus ihrer Sicht mit ihren Worten und net mit irgendwelchen Floskeln, die man wo gelernt hat.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Markus ist es wichtig, mit der Klischeevorstellung aufzuräumen, einen Weinbauer würde man bei jeder passenden Gelegenheit mit einem Glas in der Hand antreffen:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Natürlich koste ich net jeden Tag alle unsere Weine durch, aber schon sehr bewusst in kürzeren Intervallen, um zu beobachten, wohin die Reise geht.“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Was macht einen guten Wein aus?</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Als gelernter Weinbauer und Kellermeister fasst Markus die Antwort zusammen:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wenn der Wein mehrdimensional und nicht eintönig, fad ist“. </strong>
</p></blockquote>
<p>Vielschichtig, nuancenreich und schmeichelhaft sollte ein guter <a href="https://www.joshi.at/produkt/rose-zwiegelt-2017/">Wein</a> sein. „Selbst wenn er knackig von der Säure her ist“, „von vorne bis hinten smart“ müsse er sein. Das Wort vollmundig nimmt der Winzer bewusst nicht in den Mund, vielmehr sollte ein Wein alle Sinne ansprechen.</p>
<p>Wenn Gabi das Prädikat „sehr gut“ vergibt, dann schmeckt der Wein „frisch, sauber“. Sie lacht und beteuert „schon wieder die Fachausdrücke, die mir da fehlen“, bevor sie ergänzt:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich möcht da keinen Keller drin schmecken!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Kein Beigeschmack von Arbeitsschritten soll sich einschleichen, die reine Traube müsse man wahrnehmen können.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Die Natur mit der richtigen Philosophie in Flaschen gefüllt</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote><p>
<strong>„Mainstream-Weine zu produzieren wäre das Letzte, was wir wollen. Das entspricht nicht unserer Philosophie, das sind auch nicht die Leute, die wir erreichen wollen.</strong>“
</p></blockquote>
<p>Ein Wein sei kein Industrieprodukt, das jedes Jahr gleich schmeckt. Unzählige Einflüsse aus der Natur würden da mitreden und dieses Verständnis versuchen Markus und Gabi Gruber ihren KundInnen am Weingut mitzugeben. Was es bedeutet, Weinbau im Kreislauf der Natur zu betreiben, können sich Gäste am zertifizierten “Green Care &#8211; Auszeithof Gruber43” aus nächster Nähe ansehen.</p>
<div id="attachment_4603" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4603" class="size-medium wp-image-4603" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Veganer-Wein-bio-Gruber43-Joshi-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Veganer-Wein-bio-Gruber43-Joshi.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Veganer-Wein-bio-Gruber43-Joshi-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Veganer-Wein-bio-Gruber43-Joshi-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-4603" class="wp-caption-text">Markus &amp; Gabi beim Beliefern des Wiener Lokals &#8222;Burgring&#8220; ©Bernd Payer</p></div>
<p>Markus gibt ehrlich zu, dass er mit der voreingenommenen KundInnenhaltung a là „Diese Sorte schmeckt mir nicht!“ wenig anfangen kann, weil sich der Wein jedes Jahr je nach Witterung und Bodenqualität geschmacklich in Nuancen verändert. Die beiden Winzer plädieren für Neugierde und Offenheit und wollen sich auch selbst nicht auf eine Lieblingssorte festlegen. Gabi war 2018 besonders vom hofeigenen Riesling angetan – eine Sorte, die „eigentlich eher untypisch für mich“ ist.</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich such mir jedes Jahr einen neuen Lieblingswein.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Welcher Wein 2019 bei ihr besonders punkten wird, das kann sie erst in ein paar Wochen sagen, wenn der 2018er Jahrgang ausgereift und in Flaschen abgefüllt ist. Auch Markus fokussiert sich nicht auf eine spezielle Sorte. Momentan aber teilt er Gabis Vorliebe für den Riesling vom eigenen Gut: „Ich schätze die Sorte, weil sie mit stark wechselnden Bedingungen im Weingarten zurechtkommt.“ Die sehr trockenen, vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass sich der Riesling gut damit arrangieren kann.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Der Winzer, der sich nicht als Weinmacher sieht</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote><p>
<strong>„Das sind unzählige biologische Infos, die übers Jahr da in die Flasche einfließen, die jeder in Flaschenform nachhause mitnehmen kann.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Markus Gruber sieht sich nicht als Weinmacher. Der edle Tropfen sei für ihn kein Produkt, das man zu sehr manipulieren und in eine Richtung lenken sollte. Sein Credo:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich wende viel laissez faire im Keller an.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Was er damit meint? Markus interveniert so wenig wie möglich: Er verwendet keine Reinzuchthefen, die bei der Gärung des Weines nichts dem Zufall überlassen. Stattdessen verlässt er sich auf die bereits in seinen Trauben befindlichen, rein natürlichen Hefen. Allerdings ist damit der Gärausgang in punkto Qualität und Stabilität nicht vorhersehbar. Wie hochwertig der Wein letztlich sein wird, kommt ganz darauf an, welche der verschiedenen Hefearten in den Trauben sich beim Gärvorgang durchsetzt. Es sind, wie so oft, die einfachen Dinge, wie konsequente Sauberkeit, beobachten, spüren, fühlen, Ruhe bewahren, die schließlich zum Erfolg führen. Seinen Bio-Wein darf Markus zudem auch vegan nennen, weil er keine Gelatine zufügt, um Gerbstoffe zu harmonisieren. Der Winzer begründet sein fehlendes Eingreifen im Reifeprozess damit, „dem Wein den Freiraum zu geben, damit er sich eigenständig entwickeln kann.“</p>
<p>Neben aktiv angelegten Begrünungen findet sich auf Markus&#8216; Böden auch der ursprüngliche und für die Region typische Bewuchs. Das fördert die Biodiversität und hält die Böden fit. Damit hätten seine Trauben eine bessere Nährstoffversorgung und das wiederum wirke sich unmittelbar auf den Gehalt und die Aromabildung des Weines aus:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Vom Gespür und von der Wahrnehmung her ist der Wein fast wie ein Baby, das jedes Jahr neu auf die Welt kommt!“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>

		<div id="wd-5c687c4304f7d" class="title-wrapper wd-wpb wd-set-mb reset-last-child  wd-rs-5c687c4304f7d wd-title-color-primary wd-title-style-underlined text-left  wd-underline-colored">
			
			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Was den Winzern sauer aufstößt</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Erstaunt stelle ich im Laufe unseres Gesprächs fest, dass Gabi und Markus ihren Wein auch immer wieder gerne spritzen. Bis dato ging ich davon aus, dass man einen guten Tropfen niemals mit Wasser verdünnen sollte. Markus belehrt mich eines Besseren:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wenn ich einen guten Wein spritze, hab ich immer noch einen guten Wein. Wenn ich eine Baustelle verdünne, hab ich noch eine größere Baustelle.“</strong>
</p></blockquote>
<div id="attachment_4602" style="width: 610px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4602" class="wp-image-4602 size-medium" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Veganer-Wein-Gruber43-Joshi-2-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Veganer-Wein-Gruber43-Joshi-2.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Veganer-Wein-Gruber43-Joshi-2-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/02/Veganer-Wein-Gruber43-Joshi-2-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-4602" class="wp-caption-text">© Bernd Payer</p></div>
<p>Dennoch gäbe es einige tatsächliche No-Go’s die es im Umgang mit Wein zu vermeiden gelte. Gabi greift ihr Weinglas am oberen Rand an und sagt: „Auch wenn die Schauspieler in den Filmen das Glas immer so in die Hand nehmen, das geht gar nicht!“</p>
<p>Markus fallen da gleich noch ein paar Dinge mehr ein: Einen Wein nicht richtig zu temperieren etwa. Aber richtig schlimm sei:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wenn man Wein nur primitiv in sich reinsauft, achtlos. Achtloses und respektloses Benehmen beim Trinken.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Markus und Gabi entlassen mich an diesem Nachmittag mit einem Karton Gruber-Wein. „Aber nur ‚stilvoll’ damit betrinken“, witzeln sie in meine Richtung.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_empty_space"   style="height: 32px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div>			<div id="" class="wd-products-element wd-wpb with-title wd-hide">
			<h4 class="wd-el-title title element-title">Markus&#039; &amp; Gabis Bio-Weine:</h4>
		
					</div>
			</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.joshi.at/veganer-bio-wein-vom-gruber43-im-kamptal/">Veganer Bio-Wein vom Gruber43 im Kamptal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joshi.at">JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schwarzkümmel &#038; Co vom Biohof Aichinger</title>
		<link>https://www.joshi.at/schwarzkuemmel-co-vom-biohof-aichinger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Katzensteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 23:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Joshi´s Anbieter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote><p>
<strong>„Man muss ein bissl verrückt sein, sonst macht man das nicht. Bei uns ist es relativ leicht, weil wir klein sind. Aber wenn jemand 150 ha hat, kann er sich nicht spielen, so wie wir!“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Ein Faible für das Experimentieren</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Seit 10 Jahren „spielt sich“ Markus Aichinger auf seinem Biohof in Lassee im Marchfeld mit Kräutern und Gewürzen, mit Ölen und Gemüse, wie er sagt. Wobei er mit „spielen“ sein Licht unter den Scheffel stellt, denn das Wort lässt nicht erahnen, wie viel Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und auch Wissen, das sich der Landwirt über die Jahre angeeignet hat, dahintersteckt. Aber es ist sofort klar, wie viel Spaß Markus das Tüfteln an neuen Erzeugnissen macht, selbst wenn die Geduld oft hart auf die Probe gestellt wird.</p>
<div id="attachment_4112" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4112" class="wp-image-4112 size-medium" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Knoblauch_Biohof-Aichinger-Joshi-e1547414261496-600x386.jpg" alt="" width="600" height="386" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Knoblauch_Biohof-Aichinger-Joshi-e1547414261496-600x386.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Knoblauch_Biohof-Aichinger-Joshi-e1547414261496-350x225.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Knoblauch_Biohof-Aichinger-Joshi-e1547414261496-150x96.jpg 150w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Knoblauch_Biohof-Aichinger-Joshi-e1547414261496-768x493.jpg 768w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Knoblauch_Biohof-Aichinger-Joshi-e1547414261496-1200x771.jpg 1200w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Knoblauch_Biohof-Aichinger-Joshi-e1547414261496-700x450.jpg 700w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Knoblauch_Biohof-Aichinger-Joshi-e1547414261496.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-4112" class="wp-caption-text">© Markus Aichinger</p></div>
<p>Der <a href="https://www.joshi.at/produkt/bio-knoblauch-zopf/">Knoblauch </a>zum Beispiel sei jedes Jahr wieder für eine Überraschung gut, sagt der Landwirt ganz trocken und meint damit die Anfälligkeit für Krankheiten und optische Unzulänglichkeiten. „Heuer hatten wir die Braunflecken-Krankheit, dann gab’s ein Jahr, da war jede zweite Knolle kaputt und im allerersten Jahr haben wir zu lange getrocknet und es halbierte sich die Menge.“</p>
<p>In solchen Momenten ist Markus froh, nicht alleine von der Landwirtschaft und schon gar nicht von großen Lebensmittelhändlern oder Supermärkten als Abnehmer abhängig zu sein:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich will kein Sklave von jemand anderem sein. Wenn’s nicht funktioniert, zahlt man sogar noch das Ausräumen von den Regalen.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Und trotz Rückschläge, die man in der Landwirtschaft immer mitkalkulieren muss, würde Markus keine Sekunde überlegen, seine Nebenerwerbslandwirtschaft aufzugeben. Sein Job als Filialleiter eines Getreidehändlers macht ihm Spaß, aber dass der Biohof von ursprünglich 5 ha mittlerweile auf 21 ha angewachsen ist, zeigt, wo es den Landwirten langfristig hinzieht:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Zehn Jahre tüfteln wir da herum. Jetzt trau ich mich sagen, wir haben schon fast alles durchgemacht, was es gibt. Aber man lernt immer wieder dazu!“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Das begehrte Naturheilmittel Schwarzkümmel</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Begonnen haben Markus’ Anbau-Experimente mit den Herausforderungen beim Einhalten des Fruchtfolgewechsels, um den Boden nicht auszulaugen und ihm Nährstoffe zurückzugeben. So baute Markus vor Jahren Leindotter als Stützfrucht an und wusste nach der Ernte nicht, was er mit 180 kg davon machen sollte. Er ließ es zu Öl pressen und verschenkte es an Freunde und Bekannte. Die Idee, am Hof selbst Öle herzustellen, war geboren. Im nächsten Jahr traute sich Markus schon über den Schwarzkümmel drüber. Ein äußerst schwieriges Unterfangen, wie sich herausstellen sollte, weil die Pflanze dem Unkraut so viel Licht und Raum gibt. Dieses muss, um nicht ins Endprodukt zu gelangen, mühsam vor der Ernte gänzlich entfernt werden.</p>
<div id="attachment_4123" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.joshi.at/produkt/bio-schwarzkuemmel-samen/"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4123" class="wp-image-4123" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Schwarzkümmel_Biohof-Aichinger-Joshi-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Schwarzkümmel_Biohof-Aichinger-Joshi-600x450.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Schwarzkümmel_Biohof-Aichinger-Joshi-350x263.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Schwarzkümmel_Biohof-Aichinger-Joshi-150x113.jpg 150w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Schwarzkümmel_Biohof-Aichinger-Joshi-768x576.jpg 768w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Schwarzkümmel_Biohof-Aichinger-Joshi-1200x901.jpg 1200w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Schwarzkümmel_Biohof-Aichinger-Joshi-700x525.jpg 700w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Schwarzkümmel_Biohof-Aichinger-Joshi.jpg 1599w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-4123" class="wp-caption-text">© Markus Aichinger</p></div>
<p><a href="https://www.joshi.at/produkt/bio-schwarzkuemmel-samen/">Schwarzkümmel</a> besitzt über 100 Wirkstoffe, die in der Naturheilkunde zahlreiche Anwendungen finden. Seine regulierende Wirkung auf das Immunsystem kommt vor allem bei Entzündungen und auch bei Allergien zum Tragen. Das Schwarzkümmel-Öl enthält außerdem einen hohen Anteil der für den menschlichen Körper so wichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren.</p>
<p>Auch Landwirt Markus schwört auf sein <a href="https://www.joshi.at/produkt/bio-schwarzkuemmel-oel/">Schwarzkümmel-Öl</a>: „Ich nehm seit zwei Jahren keine Pulver mehr oder nur mehr ganz wenig!“ Und mit „Pulver“ meint er Medikamente jeder Art. Spürt der Bauer, dass eine Krankheit im Anmarsch ist, weiß er sofort, was zu tun ist:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wenn’s mir schlecht geht, nehm ich 1 Liter Tee, 3 Esslöffel Schwarzkümmel-Öl und 1 Esslöffel Honig. Dann trinke ich den Liter, leg mich nieder und dann in der Früh bin ich gesund!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Einen Arbeiter auf seinem Betrieb plagten schlimme Zahnschmerzen und Markus riet ihm das Schwarzkümmel-Öl genau an jene Stelle im Mund zu legen und siehe da: Das Öl betäubte die Wurzel und der Schmerz war weg.</p>
<p>Markus’ Nichte wiederum  behandelt ihre zwei Hunde mit dem Schwarzkümmel-Öl und schwört auf das Naturheilmittel, das ihre Lieblinge komplett frei von Zecken hält.</p>
<p>Bei all dem Wunder, einen Nachteil hat das dunkle Gold: „Es ist wirklich grauslich“, lacht Markus. Aber auch am Geschmack tüftelt er und rät zu Folgendem:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Es gibt einen Schmäh beim Schwarzkümmel-Öl: Trinkt man einen Teelöffel davon mit naturtrübem Apfelsaft, neutralisiert er den Geschmack. Dann ist es von 100% nur mehr 10% so grauslich!“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>

		<div id="wd-5c3b9f435fd00" class="title-wrapper wd-wpb wd-set-mb reset-last-child  wd-rs-5c3b9f435fd00 wd-title-color-primary wd-title-style-underlined text-left  wd-underline-colored">
			
			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Den Kochlöffel schwingen oder Traktor fahren?</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Wenn Markus von der Komposition seiner <a href="https://www.joshi.at/produkt/bio-salat-oel-trilogie/">Salatöl-Trilogie</a> (aus Kürbiskern- und Leindotteröl mit Rosmarin, Thymian und einem Hauch <a href="https://www.joshi.at/produkt/bio-chili-oel/">Chiliöl</a>) erzählt, ist das noch so ein Moment, in dem sofort spürbar wird, dass er sich intensiv mit den Geschmacksknospen beschäftigt: „Man schmeckt zuerst das <a href="https://www.joshi.at/produkt/bio-kuerbiskern-oel/">Kürbiskernöl</a>, dann das <a href="https://www.joshi.at/produkt/bio-leindotter-oel/">Leindotteröl</a>, das mit Thymian und Rosmarin versetzt ist und zum Schluss einen Hauch von mildem Chili- oder Paprika-Geschmack“. Für das „Anprasseln“ rät er aber zum Gewürzöl, denn das könne man erhitzen.</p>
<p>Das Tüfteln, Hantieren mit und Testen von Lebensmitteln hat Markus schon in seiner Kindheit fasziniert:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wie ich zehn war, wollte ich Koch werden. Aber meine Mutter hat gesagt, da muss man am Wochenende auch arbeiten, das wollte ich dann doch nicht!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Aber Markus kocht bis heute gerne. Genauer nachgefragt, gibt Markus dann lachend zu, dass er nur vier bis fünf Gerichte in petto hat. Aber nach Rezept ginge alles, versichert er. Ob er denn eine große Hilfe in der Küche ist?</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wenn ich Zeit und Lust und Laune hab, dann helfe ich meiner Freundin gerne beim Kochen!“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Teamwork am Hof</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div id="attachment_4118" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4118" class="wp-image-4118" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Biohof-Aichinger-Markus-Kathi-Joshi-600x400.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Biohof-Aichinger-Markus-Kathi-Joshi-600x400.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Biohof-Aichinger-Markus-Kathi-Joshi-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Biohof-Aichinger-Markus-Kathi-Joshi-150x100.jpg 150w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Biohof-Aichinger-Markus-Kathi-Joshi-768x512.jpg 768w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Biohof-Aichinger-Markus-Kathi-Joshi-700x466.jpg 700w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2019/01/Biohof-Aichinger-Markus-Kathi-Joshi.jpg 902w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-4118" class="wp-caption-text">© Markus Aichinger</p></div>
<p>Und wie oft kommt Freundin Katharina am Hof zum Handkuss und muss mithelfen? Markus weiß, dass sie mit ihrem Job als Lehrerin und mit ihrer Musik (sie spielt in einer Bigband) genug eingeteilt ist. Natürlich hilft sie aus, wenn Not am Mann oder an der Frau ist, aber wirklich froh ist Markus, dass sie so nachsichtig mit seinen vielen Arbeitsstunden am Hof ist:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Die Landwirtschaft ist sehr zeitintensiv und da braucht man eine geduldige Frau dahinter. Sagen wir so: Ich darf bis 20 Uhr arbeiten!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Katharina muss für Markus von Zeit zu Zeit auf die Bremse steigen, weil dieser sich sonst „zu viel reinsteigern“ würde, wie er schmunzelnd sagt:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wenn ich im Urlaub nicht fortfliegen würde, tät ich nur arbeiten! Außer es ist Winter!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Sobald die Tage aber wieder länger werden „bin i schon draußen und fahr eine Runde und schau, ob eh noch alles da ist!“. Wenn das Wetter passt, wird sich Markus schon in einem Monat, also im Februar, wieder auf den Traktor setzen und seiner Lieblingsarbeit am Hof nachgehen: „striegeln fahren“.  – Dabei beseitigt er mit einem Gerät &#8211; einer Art Kamm &#8211; das Unkraut am Feld.</p>
<p>Kann gut sein, dass sich an der Arbeitsteilung am Biohof Aichinger dieses Jahr einiges ändern wird. Weil das Team Markus und Kathi so gut funktioniert, fusionieren die beiden:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Im Juni heiraten wir standesamtlich und im August kirchlich. Also vor der Ernte und nach der Ernte!“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_empty_space"   style="height: 32px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">			<div id="" class="wd-products-element wd-wpb with-title wd-hide">
			<h4 class="wd-el-title title element-title">Markus&#039; und Kathis Gewürze und Öle:</h4>
		
					</div>
			</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.joshi.at/schwarzkuemmel-co-vom-biohof-aichinger/">Schwarzkümmel &#038; Co vom Biohof Aichinger</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joshi.at">JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hanfprotein aus der Steiermark</title>
		<link>https://www.joshi.at/hanfprotein-aus-der-steiermark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Katzensteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Joshi´s Anbieter]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[biologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hanf]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Proteine]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.joshi.at/?p=3389</guid>

					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joshi.at/hanfprotein-aus-der-steiermark/">Hanfprotein aus der Steiermark</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joshi.at">JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
		<div id="wd-5bd6377f4de95" class="title-wrapper wd-wpb wd-set-mb reset-last-child  wd-rs-5bd6377f4de95 wd-title-color-primary wd-title-style-underlined text-left  wd-underline-colored">
			
			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Hanf einmal anders</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<blockquote><p>
<strong>„Kann man das auch rauchen?“</strong>
</p></blockquote>
<p>Kommt dieser meist erwartbare Kommentar, kostet er Alexander Thurner einen kurzen Grinser. Immerhin weiß der Hartberger, wie viel mehr in seinen Hanfpflanzen steckt. Sie zu rauchen wäre da viel zu schade. Lieber pressen und zu feinem Pulver mahlen und dieses dann als Shake ohne Versteckspiel und Hauch des Anrüchigen in aller Öffentlichkeit trinken.</p>
<p>Seit vier Jahren stellt Alexander mit Bruder Patrick und Schwester Bettina in der Steiermark sein <a href="https://www.joshi.at/portfolio/aware-rein-natuerliches-hanfprotein/">A-Ware-Hanfprotein</a> her. Konventionellen Whey-Proteinshakes hat der 27-Jährige Jurist seitdem abgeschworen. Diese hatten früher einen Fixplatz in Alexanders Trainingsalltag im Kraftsport und Crossfit. Bis er irgendwann bemerkte, dass seinem Körper die Proteine auf Molkebasis überhaupt nicht guttaten. Neben unangenehmen Blähungen begannen auch seine Mundwinkel einzureißen.</p>
<div id="attachment_3423" style="width: 297px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3423" class="wp-image-3423 size-full" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/hanfprotein-steiermark-thurner-bettina-joshi.jpg" alt="" width="287" height="192" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/hanfprotein-steiermark-thurner-bettina-joshi.jpg 287w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/hanfprotein-steiermark-thurner-bettina-joshi-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /><p id="caption-attachment-3423" class="wp-caption-text">Bettina Thurner ©René Strasser</p></div>
<p>Bettina, die Pharmazeutin in der Familie, kam zu diesem Zeitpunkt gerade von einer Fortbildung zurück, wo sie von hochwertigen Proteinen aus Hanf gehört hatte.</p>
<p>Voller Vorfreude über eine Alternative zu Whey-Protein, bestellte Alexander sogleich Hanfprotein aus Großbritannien. Die Ernüchterung folgte unmittelbar dem ersten Schluck des Hanfprotein-Shakes: „Das Getränk schmeckte grauenhaft“, erinnert er sich. Aber die Konzentration der Inhaltsstoffe und auch die Idee, Protein aus Hanf herzustellen, ließen Alexander nicht mehr locker.</p>

		</div>
	</div>

		<div id="wd-5bd637ce561e8" class="title-wrapper wd-wpb wd-set-mb reset-last-child  wd-rs-5bd637ce561e8 wd-title-color-primary wd-title-style-underlined text-left  wd-underline-colored">
			
			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Eine steirische Familie, die sich dem Hanf verschreibt</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
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			<p>Zum Glück sorgte sein geplantes Unterfangen, Hanf anzubauen, familienintern für keine Belustigung. Im Gegenteil, zwei weitere kluge Köpfe waren sofort an Bord und unterstützten Alexander in der Umsetzung: Bruder Patrick und Schwester Bettina. Mit vereinten Kräften und Wissen, war dem Hartberger-Trio klar, würden sie Großes auf die Beine stellen. Alexander, damals noch mitten im Jus-Studium, konnte bei seinem Projekt „Hanfprotein“ nicht nur auf die pharmazeutischen Kenntnisse seiner Schwester, sondern auch auf das medizinische Fachwissen seines Bruders und dessen landwirtschaftliches Geschick zurückgreifen.</p>
<div id="attachment_3393" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3393" class="wp-image-3393 size-medium" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Patrick-Joshi-400x600.jpg" alt="" width="400" height="600" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Patrick-Joshi-400x600.jpg 400w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Patrick-Joshi-350x525.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Patrick-Joshi-150x225.jpg 150w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Patrick-Joshi.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-3393" class="wp-caption-text">Patrick Thurner ©René Strasser</p></div>
<p>Die Idee kam zum rechten Zeitpunkt, Bruder Patrick – im Hauptberuf Allgemeinarzt – war gerade dabei, seinen Nebenerwerbshof auf Bio umzustellen. Da passte die Hanfpflanze gut ins Konzept, weil auch sie sich hervorragend für den biologischen Anbau eignet. Die drei Geschwister überlegten nicht lange und probierten einfach aus. Vor die größte Herausforderung stellte sie die Frage, welche Maschinen für Anbau und Ernte wohl am geeignetsten sein würden. Alexander beschreibt das erste Jahr so:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wir waren unwissend und mussten stark dahinter sein, was die Erntetechnik betrifft. Aber wir hatten Glück mit Ernte und Boden, es hat gut funktioniert!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Dass die Hanfpflanze so einfach und vor allem auf jedem Boden anzubauen sei, wie vielfach behauptet wird, stimmt so laut Alexander nicht. Heuer hatten die Thurners ein Feld, auf dem der Hanf schlicht nicht in die Höhe wollte. Der Lehmgehalt des Bodens macht den Unterschied.</p>

		</div>
	</div>

		<div id="wd-5bd772c198b69" class="title-wrapper wd-wpb wd-set-mb reset-last-child  wd-rs-5bd772c198b69 wd-title-color-primary wd-title-style-underlined text-left  wd-underline-colored">
			
			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Woraus entsteht Hanfprotein?</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element text-larger" >
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			<p>Wenn der Hanf aber gedeiht, verspricht er höchste Qualität, die auch in der Verarbeitung keinesfalls zugunsten einer größeren Ausbeute geopfert werden darf. Die Thurners haben ihr Hanfprotein nicht umsonst im Premium-Segment angesiedelt. Von vier Kilogramm geernteten Hanfsamen bleibt letztlich nur ein Kilogramm Proteinpulver übrig. Die Samen müssen innerhalb von fünf Stunden getrocknet werden, da sie sonst ranzig werden und später einen bitteren Geschmack verursachen. Jede Ernte wird strengsten Analysen unterzogen:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wenn du Hanfprotein nicht kennst, gehst du davon aus, dass es so (Anm. bitter) schmeckt. Aber wenn du <b><span lang="DE-AT">sämtliche Verarbeitungsschritte in der Hand hast,</span></b> weißt du, dass man da was anders machen kann!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Nach dem Trocknen sind die erwähnten vier Kilo Samen schon um einen Kilo leichter. Sie werden nun schonend in einem rein mechanischen Verfahren gepresst. Viele Hanfproduzenten legen ihr Hauptaugenmerk auf die Ölgewinnung und arbeiten beim Pressen <span lang="DE-AT">beispielsweise</span> mit Salz, um den Ertrag zu steigern. Aus diesem Grund würden die Thurners nie Presskuchen zukaufen. Man würde den Unterschied sofort schmecken. Schließlich ist es der Presskuchen, aus dem A-Ware-Hanfprotein gewonnen wird. Zwei Kilo Presskuchen bleiben nach dem Pressen der Samen übrig. Und weil die drei Unternehmer auch diesen dann nicht 1:1 mahlen, sondern vorher noch einen knappen Kilogramm Schalen entfernen, liegt letztlich nur ein Kilogramm feinstes Hanfprotein auf der Waage.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Was kann Hanfprotein?</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
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			<p>Aber dieses Häufchen hat’s in sich und ist nicht vergleichbar mit Whey-Protein:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Beim Hanfprotein sind die Proteine köperähnlicher, das heißt der Körper kann sie besser verstoffwechseln.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Hanfprotein wirkt in erster Linie unterstützend bei der Regeneration nach körperlichen Aktivitäten. Der Muskelaufbau kann dadurch schneller und einfacher erfolgen. Hanfprotein enthält Omega-3-Fettsäuren, Magnesium und Calcium. Inhaltsstoffe, die &#8211; nicht wie in anderen Produkten &#8211; künstlich hinzugefügt werden müssen. Es stärkt das Immunsystem, senkt den Cholesterinspiegel und ist besonders leicht verdaulich. Unverträglichkeiten ließen sich bis dato kaum feststellen. Weil Hanfprotein den Organismus entlastet, hat der Körper in Folge wiederum mehr Energie für Aktivitäten.</p>
<p>Alexander nimmt seine A-Ware-Shakes in Trainingszeiten bis zu drei Mal pro Tag zu sich – am liebsten in den Geschmacksrichtungen <a href="https://www.joshi.at/produkt/fdc-750g-medium/">Kakao</a> und <a href="https://www.joshi.at/produkt/mca-400g/">Matcha</a>. Er setzt das sehr nahrhafte Getränk als Zwischenmahlzeit ein und stellte im Selbstversuch eine kontinuierliche Leistungssteigerung und Zunahme an Muskelmasse fest:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wenn du’s selber trinkst, dann kannst du es mit gutem Gewissen verkaufen. </strong><strong>Mein Bruder nimmt’s auch, meine Schwester eher weniger &#8211; sie ist eher unsportlich! Aber auch mein Papa und mein Schwager nimmt’s.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Hanfprotein wird zudem beim Abnehmen unterstützend eingesetzt: Der Shake in Kombination mit Obst kann eine Mahlzeit ersetzen und versorgt den Körper trotz Kalorienreduktion mit seiner hohen Nährstoffdichte gut. Somit ist man vor einem Abfall des Blutzuckers und der folgenden Müdigkeit gefeit.</p>
<p>Alexander denkt bei seinem Hanfprotein auch an den ökologischen Kreislauf:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Es gibt jetzt schon ein Zuviel an tierischen Produkten. Ich kann täglich ohne schlechtes Gewissen und ohne Umweltschädigung meine Proteinversorgung gewährleisten.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Damit meint er auch die gute Ökobilanz der Pflanze, die nicht besonders energieintensiv produziert werden muss und darüberhinaus selbst CO2 aufnimmt und in ihren Fasern bindet.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Von der Idee zum erfolgreichen Unternehmen</h4>
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			<div id="attachment_3394" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3394" class="wp-image-3394 size-medium" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Alexander-Joshi-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Alexander-Joshi-600x400.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Alexander-Joshi-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Alexander-Joshi-150x100.jpg 150w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Alexander-Joshi-768x512.jpg 768w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Alexander-Joshi-1200x800.jpg 1200w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/Hanfprotein-Steiermark-Thurner-Alexander-Joshi-700x467.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-3394" class="wp-caption-text">Alexander Thurner ©privat</p></div>
<p>Ganz abgesehen davon habe ihn Hanfprotein durch eine besonders fordernde Zeit getragen, sagt er scherzend. Die Unternehmensgründung fiel mit seinem Jus-Studienabschluss und der Arbeit in einer Anwaltskanzlei zusammen:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Im Nachhinein frag ich mich eh, wie ich das geschafft hab – durch Hanfprotein ;-)!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Auch die Unterstützung seiner beiden Geschwister wird er nicht müde zu betonen. Sie hätten ihn schalten und walten lassen. Bis heute tobt er sich kreativ in der Produktentwicklung aus und schätzt vor allem</p>
<blockquote><p>
<strong>„Die Vielseitigkeit, dass du alles Mögliche machen musst. Vom Kreativen zum Techniker, bis zu teilweise am Traktor Sitzen, das ist ganz cool.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Als das A-Ware-Hanfprotein-Projekt plötzlich Form annahm, beäugelte Mama Thurner das Unterfangen skeptisch und riet „Macht’s eure Jobs, das ist sicherer“. Mittlerweile konnten sie die Erfolge umstimmen. Alexander widmet sich A-Ware derzeit als einziger hauptberuflich und stellt lachend fest, dass er mit seinem Unternehmen vor allem eines gelernt hat: Geduld mit allem. „Meine Impulsivität ist mir abtrainiert worden!“ Seine beiden Geschwister gehen nach wie vor ihren Hauptjobs nach und kümmern sich um Beratung und Vertrieb von A-Ware: Bettina in ihrer Apotheke in Hartberg und Patrick in seiner Ordination. Vielleicht ist diese Aufgabenteilung auch der Grund, warum die Chemie unter den Dreien nach wie vor so gut stimmt:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wir streiten schon auch, aber wir sehen uns eh nicht den ganzen Tag. Aber was geschäftliche Sachen betrifft, verstehen wir uns schon ganz gut!“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Die A-Ware-Hanfprodukte der Geschwister Thurner:</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
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			Bewertet mit <strong class="rating">5.00</strong> von 5		</span>
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	<h3 class="wd-entities-title"><a href="https://www.joshi.at/produkt/coconut-sugar-hanfprotein/">Coconut Sugar &#8211; Hanfprotein</a></h3>
			
	
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		Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden	</span>
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	<h3 class="wd-entities-title"><a href="https://www.joshi.at/produkt/natural-hanfprotein/">Natural Raw &#8211; Hanfprotein</a></h3>
						
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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.joshi.at/hanfprotein-aus-der-steiermark/">Hanfprotein aus der Steiermark</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joshi.at">JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</a>.</p>
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		<title>Kochmarie: Vegane Mühlviertler Bio-Mahlzeiten aus dem Glas</title>
		<link>https://www.joshi.at/kochmarie-vegane-muehlviertler-bio-mahlzeiten-aus-dem-glas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Katzensteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 22:45:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Joshi´s Anbieter]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.joshi.at/?p=3301</guid>

					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joshi.at/kochmarie-vegane-muehlviertler-bio-mahlzeiten-aus-dem-glas/">Kochmarie: Vegane Mühlviertler Bio-Mahlzeiten aus dem Glas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joshi.at">JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Die Liebe zum Kochen in die Wiege gelegt</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
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			<p>Martina Wicks Oma ist omnipräsent im Projekt Kochmarie. Nur nicht so, wie man auf den ersten Blick vermuten würde: Den Namen durfte sie ihm nämlich nicht leihen, den fand Martina nicht passend genug. Dafür waren Omas Kochkünste der Grund, warum sich Martina mit 12 Jahren die Schürze umband und sie bis heute quasi nicht mehr abgelegt hat:</p>
<blockquote><p>
„<strong>Ich bin bei meiner Großmutter aufgewachsen und sie hat immer so gut gekocht. Und wie ich größer geworden bin, hat’s nirgendwo Essen gegeben, das so gut geschmeckt hat, wie selbst gemacht.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Das war Martina Ansporn, sich an den Herd zu stellen und für sich und ihre Lieben in ihrer Freizeit Gerichte auf die Teller zu zaubern, die ihren hohen Ansprüchen in Punkto Geschmack und Optik gerecht wurden. Eine klassische Karriere als Köchin strebte sie trotz all der Leidenschaft für das Hantieren mit Pfannen und Töpfen dennoch nicht an. Es verschlug sie in die Unternehmensberatung, wo sie mit ihrem Mann zusammen über Jahre eine Firma führte. Neben ihrer <span lang="DE-AT">intensiven Arbeitswoche </span> kochte sie für ihren Eigenbedarf regelmäßig Mahlzeiten zum Mitnehmen in Gläsern vor:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich lebe schon seit Jahren vegan und habe selbst nie etwas Gescheites zu essen bekommen – deswegen bin ich das Einrexen (Anm. Haltbarmachen ohne Konservierungsmittel im Glas) schon gewohnt.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Darauf wurden bald auch andere aufmerksam: Man bat Martina über einige Monate hinweg ihre <a href="https://www.joshi.at/store/kochmarie/">veganen Bio-Gerichte in Gläsern</a> doch auch innerhalb einer regionalen Bio-Lebensmitteleinkaufsgemeinschaft anzubieten. Denn vegane, nicht-industriell gefertigte Bio-Mahlzeiten zum Mitnehmen, in Gläsern und nicht in Plastik verpackt, das gab’s bis dahin nirgends zu kaufen.</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich hab gedacht, kauft eh kein Mensch aber probier ma’s halt aus!“</strong>
</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3313 alignleft" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-hausgemacht-vegan-bio-gläser-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-hausgemacht-vegan-bio-gläser.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-hausgemacht-vegan-bio-gläser-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-hausgemacht-vegan-bio-gläser-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />Mit dieser Einschätzung lag Martina ziemlich falsch: Die Nachfrage war enorm. Und so startete sie 2015 neben ihrem Mehr-als-Vollzeitjob noch ihr Projekt Kochmarie. Eineinhalb Jahre später war das Auftragsvolumen zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als Unternehmensberaterin nicht mehr zu bewältigen. Martina und ihr Mann setzten sich zusammen und beschlossen „Dieses Projekt hat Zukunft!&#8220; Von da an genoss die Kochmarie Martinas alleinige Aufmerksamkeit. Die eigene Küche reichte als Produktionsstandort nun nicht mehr aus und Martina übersiedelte in eine ehemalige Lederfabrik und heutiges Business- und Veranstaltungszentrum in Linz. Ihr Standort passt zum Kochmarie-Konzept „Eine Lederfabrik wo kein Leder mehr produziert wird, also eine vegane Lederfabrik“ wie sie schmunzelnd unterstreicht.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Warum die Kochmarie auf vegane Gerichte setzt</h4>
							</div>
			
			
			
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			<p>Vor fast acht Jahren stellte Martina von einer vegetarischen auf eine vegane Ernährungsweise um. Dem Geschmack von Fleisch konnte sie schon in ihrer Kindheit nichts abgewinnen – im Gegenteil: Mit Schrecken erinnert sie sich an die regelmäßigen Einkäufe beim Fleischhauer zurück:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Beim Fleischhauer habe ich immer eine Radl Wurst geschenkt bekommen und das war das Schlimmste für mich! Und meine Oma hat gesagt, wenn man was geschenkt bekommt, dann nimmt man das!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Später, als Erwachsene, strich sie Schritt für Schritt zuerst Rind, dann Schwein und schließlich Huhn von ihrem Speiseplan. Die „letzte Bastion“ aufzugeben- damit meint sie Käse – fiel ihr am schwersten. Für Martina war das aber eine Frage der Konsequenz:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Als Vegetarier setzt du viel auf Milchprodukte. Aber die Milchproduktion ist noch schlimmer als die Fleischproduktion.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Seit sie eine zweijährige Ausbildung in einer Landwirtschaftsschule abgeschlossen hat, kann ihr in Bezug auf Tierhaltung auch niemand mehr einreden „solange alles Bio ist, ist alles super“. Eine Kuh für die Milchproduktion in Dauer-Schwangerschaft zu halten, ist für sie nicht vertretbar. Nach der intensiven Beschäftigung mit Studien, die von einem starken Milchkonsum wegen erhöhter Krebsgefahr abraten, ist Martina überzeugt, dass es für einen erwachsenen Mensch schlicht keinen Sinn macht, ein wachstumsförderndes Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3315 alignleft" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-hausgemacht-vegan-bio-mittagessen-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-hausgemacht-vegan-bio-mittagessen.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-hausgemacht-vegan-bio-mittagessen-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-hausgemacht-vegan-bio-mittagessen-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />Durch die Umstellung auf eine gänzlich vegane Ernährung musste sich Martina noch intensiver mit Lebensmitteln und ihrer Verarbeitung auseinandersetzen.</p>
<blockquote><p>
<strong>„Oft erklären mir Fleischesser, ich ernähre mich ungesund und: „Bei vegan da wirst krank werden!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Dass das ganz sicher nicht stimmt, lässt sich Martina einmal pro Jahr vom Arzt bestätigen. Ihre Werte (u.a. Vitamin B12 und Eisen) sind heute wesentlich besser, als zu Zeiten, wo sie noch Fleisch gegessen hat. Und nicht etwa deshalb, weil sie dieses jetzt weglässt, sondern weil sie sich bewusster und intensiver mit Ernährung beschäftigt und auf die Vielfalt der Nahrungsmittel, die sie zu sich nimmt, setzt:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Bei mir muss es ganz bunt sein am Teller.“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Lupinen als ausgeklügelte Eiweißquelle</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
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			<p>Apropos Vielfalt – dieser ist auch geschuldet, dass Martina eine Zutat in ihren Gläsern bewusst weglässt: Soja. Die Kochmarie-Chefköchin ist überzeugt, dass wir viel zu viel Soja zu uns nehmen, ohne uns dessen überhaupt bewusst zu sein. Immerhin ist sogar in einem Mon Chérie Sojalecithin zu finden. „Es ist nie gut, wenn man von einem Lebensmittel zu viel isst“, ist Martina überzeugt. Soja findet sie außerdem bedenklich, weil der Anbau häufig das Gegenteil von nachhaltig und regional darstellt, etwa wenn Urwälder dafür abgeholzt werden. Martinas Credo:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Soja brauch ich nicht, wenn ich eine Top-Eiweißquelle hab, die noch besser ist und aus dem Mühlviertel kommt.“</strong>
</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3312 alignleft" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-vegan-bio-lupinenschrot-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-vegan-bio-lupinenschrot.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-vegan-bio-lupinenschrot-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-vegan-bio-lupinenschrot-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />Damit meint sie Süßlupinen. Die Samen dieser Pflanze mit den wunderschönen langstieligen Blüten sind eine äußerst hochwertige Eiweißquelle, die noch dazu um zwei Drittel weniger Fett beinhalten, als die gleiche Menge Soja. Der von Martina in vielen ihrer Gerichte verwendete <a href="https://www.joshi.at/produkt/bio-suesslupinenschrot/">Bio-Süßlupinenschrot</a> wartet mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und acht essenziellen Aminosäuren auf, ist glutenfrei und sehr gut verdaulich. In ihren Anfangszeiten musste Martina die Lupinensamen aus Deutschland beziehen. Mittlerweile konnte sie einen Mühlviertler Bauern davon überzeugen, exklusiv für sie Lupinen anzubauen. Seither kann sie ihren gesamten Bedarf regional abdecken.</p>
<p>Martina und die Süßlupine müssen auch aus einem anderen Grund in einem Atemzug genannt werden: Martina heißt mit vollem Namen Martina Klaudia Brigitte Wick. Auch die Süßlupine hatte im Laufe der Jahrhunderte viele Namen, bis heute ist sie aber ebenso unter ihrem zweiten Namen bekannt: Wick-Bohne. „Voi arg, oder?!“ lacht Martina ob des Zufalls.</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich bin mit meinem Mann schon so lange zusammen und wir haben erst vor 2,5 Jahren geheiratet. Und kurz vor der Hochzeit hab ich entdeckt, dass die Süßlupine Wick(bohne) heißt!&#8220;</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Experimentieren ist die Essenz von Kochmarie</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
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			<p>Martina ist Meisterin im kreativen Experimentieren und im Finden von (veganen) Alternativen bekannter Rezepte.</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich kaufe mir ein Kochbuch und NIEMALS halte ich mich an ein Rezept. Ich habe nie alle Zutaten zuhause. Es ist das Schrecklichste, nach Rezept zu kochen!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Omas Bratlfett hat sie bis zur Perfektion nachgebaut. Veganes Bratlfett gab es zwar schon auf dem Markt, fiel aber geschmacklich durch: „Fett ist es schon, aber fad!“, so Martinas Urteil. Die Köchin tüftelte lange, gab noch eine und noch eine Zutat dazu, bis ihr <a href="https://www.joshi.at/produkt/bio-bratfett-vegan/">veganes Bio-Bratlfett</a> am Ende zehn Zutaten enthielt, während jenes vom Mitbewerb viel weniger Inhaltsstoffe aufwies.</p>
<p>Auch der Grünkernaufstrich verlangte Martina und ihrer Familie einiges ab. Letztere lebt nicht strikt vegan, kommt aber als Versuchskaninchen öfter zum Handkuss. Von Zeit zu Zeit gab es da schon leichtes Aufbegehren:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ma, wie oft müssen wir noch Grünkern essen?“</strong>
</p></blockquote>
<p>Aber irgendwann fanden die Experimente ein erfolgreiches Ende und die Kochmarie konnte den Aufstrich in ihr Sortiment aufnehmen. Martinas geschmackliche Ansprüche sind hoch:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wenn es mir nicht richtig gut schmeckt, geht’s nicht raus in die Produktion. Bei mir wird’s nie Sachen geben, die mir nicht schmecken!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Deshalb wird es kein Fenchel jemals in ihre Gläser schaffen. Den mag sie nämlich gar nicht.</p>
<p>Martina legt aber nicht nur größten Wert auf den Geschmack ihrer Suppen, Saucen, Aufstriche und Kuchen:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Bei meinen Gläsern ist auch die Optik wichtig, wenn’s farblich nicht passt, wird’s nicht verkauft.</strong>“
</p></blockquote>
<p>Kohlgemüse etwa wird bei gleichbleibend gutem Geschmack nach einiger Zeit grau im Glas. „Graues Essen halte ich am Teller nicht aus, deswegen gibt es jetzt keine Kohlprodukte mehr, bis ich eine bessere Lösung hab!“</p>
<p>Weiter experimentieren heißt es auch bei den Kartoffelknödeln: In einer langen Nacht produzierte sie Stück für Stück, um dann in den Tagen darauf ernüchtert festzustellen, dass sich ihr Geschmack durch das Pasteurisieren verändert hatte. „Sie schmeckten nach Kleister für den Hausverputz“. Aber Martina gibt nicht auf:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Manchmal hab ich so glorreiche Ideen, da wache ich in der Früh auf und denk mir, das ist es!“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Der Kochmarie-Stil kommt an</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<blockquote><p>
<strong>„Bei mir gibt es kein Chichi!“, sagt Martina lachend.</strong>
</p></blockquote>
<p>Martina mag schlichte und einfache Rezepturen. Ihr geht es nicht darum, möglichst exotische und teure Zutaten zu verarbeiten. Stattdessen verkocht sie bestes regionales Gemüse. Und sie verarbeitet, was der Boden und die Bio-Landwirtschaft gerade hergeben. Wenn ein Anruf vom Bauern kommt, dass er 200kg gelbe Cocktailtomaten übrig hat und er Martina vor die Wahl des Einackerns oder einer Verarbeitung in Kochmarie-Produkten stellt, dann ist die Frage schnell beantwortet: „Ist die Soße halt gelblicher!“</p>
<p>Im Sommer verkochte Martina 900kg österreichische Tomaten für ihre Sugos. Damit muss sie bis nächstes Jahr auskommen. Denn Tomaten aus Ägypten oder Spanien kommen ihr nicht ins Glas. Zumal sie auch großen Wert darauf legt, dass ihre Gemüsebauern vegan produzieren, also keinen Tiermist austragen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3311 size-medium" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-vegan-bio-aufstriche-1-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-vegan-bio-aufstriche-1.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-vegan-bio-aufstriche-1-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/10/kochmarie-vegan-bio-aufstriche-1-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Auf die Kochmarie-Gläser stürzen sich auch überraschend viele Nicht-VeganerInnen: Menschen, die auf der Suche nach hochwertigem, gesundem UND schnellem Essen sind, die sich im Büro nicht von Snacks und Weckerl ernähren möchten.<br />
Unter den KundInnen befinden sich auffallend viele Männer, die Lust auf Aufstriche mit Überraschungseffekt haben und frischgebackene Mütter, die zwar für ihre Babys frisch und hochwertig kochen und dann aber aus Zeitgründen selbst zu kurz kommen.</p>
<p>Ja und dann erwähnt Martina noch in einem Nebensatz, dass sie den international bekannten oberösterreichischen DJ und Producer Parov Stelar bei seinen Tourneen mit ihren Kochmarie-Gläsern und <a href="https://www.joshi.at/produkt/weinmarie-bio-chardonnay-weissburgunder-neuburger/">Weinmarie-Wein</a> ausstattet. Irgendwann habe sie ein Zeitungsinterview gelesen, in dem sich Parov Stelar beklagte, dass er auf Tour gutes, oberösterreichisches Essen so sehr vermisse. Martina schrieb ihm, dass sie hier Abhilfe schaffen könne und so bekommt der Musiker jetzt spätnachts nach Konzertende noch hochwertiges Mühlviertler-Essen von der Kochmarie im Tourbus serviert.</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich koche wie irre ein und dann komm ich heim und dann koche ich zuhause noch für die Familie . Offensichtlich koche ich wirklich gerne, weil das wird mir nie zu blöd!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Sagt sie und verabschiedet sich, weil Kinder und Schwiegermutter eintrudeln, um sich ihrer frisch zubereiteten Lasagne hinzugeben.</p>

		</div>
	</div>
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Kochmarie's Produkte:</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
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			</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.joshi.at/kochmarie-vegane-muehlviertler-bio-mahlzeiten-aus-dem-glas/">Kochmarie: Vegane Mühlviertler Bio-Mahlzeiten aus dem Glas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joshi.at">JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Kräuter-Visionäre Aufreiter</title>
		<link>https://www.joshi.at/die-kraeuter-visionaere-aufreiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Katzensteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2018 21:07:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Joshi´s Anbieter]]></category>
		<category><![CDATA[Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[biologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Dinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 6</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 6</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >„Zuerst muss man es sich vorstellen können, dann erst machen.“</h4>
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		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Eine Vision haben, wirklich von ihr überzeugt sein und darauf vertrauen, dass sie sich verwirklichen lässt. Dieser Leitsatz zieht sich durch das gesamte Schaffen der Familie <a href="https://www.joshi.at/portfolio/bio-kraeuterhof-aufreiter-kraeuter-gewuerze-dinkelprodukte-uvm/">Aufreiter</a>. Seit Mitte der 1980er Jahren betreten die Aufreiters mit ihrer Landwirtschaft im oberösterreichischen Mühlviertel unaufhörlich Neuland. Im Jahr ihrer Hochzeit begannen Hans und Michaela zusätzlich zu ihrer kleinen Milchwirtschaft probeweise Pfefferminze anzubauen. Die Hochzeit selbst fiel in die Erntezeit, weshalb die gesamte Aufmerksamkeit die Tage davor und unmittelbar danach ausschließlich der Heilpflanze galt. An eine Hochzeitsreise war erst zu denken, nachdem der Ertrag sicher eingefahren war.</p>
<p>Zehn Jahre später stand dann erstmals die Idee im Raum, die Milchwirtschaft komplett aufzugeben und alles auf die Kräuter-Karte zu setzen. Damals schien die Zeit aber noch nicht reif, denn die beiden Bauern stellten stattdessen auf Bio-Landwirtschaft um und bauten ihren Milchkühen einen neuen Stall. Dazwischen kamen sechs Kinder auf die Welt und Michaela erinnert sich, dass sie bald feststellen musste:</p>
<blockquote><p>
<strong>„In den Stall gehen, Kräuter anbauen, gleichzeitig auf Bio-Landwirtschaft umstellen und sechs kleine Kinder haben: Das geht sich nicht aus, arbeitsmäßig!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Also sperrten sie kurzerhand den neu errichteten Stall wieder zu und widmeten sich ausschließlich der biologischen Kräuterproduktion.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Kräuter in die Wiege gelegt</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div id="attachment_2971" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2971" class="wp-image-2971 size-medium" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Joshi-Michaela-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Joshi-Michaela.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Joshi-Michaela-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Joshi-Michaela-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-2971" class="wp-caption-text">©Kräuterhof Aufreiter</p></div>
<p>Michaela schlug damit konsequent jenen Weg ein, der ihr schon in der Kindheit geebnet wurde: Der Vater injizierte ihr sein eigenes sehr gutes Pflanzenwissen und die Oma begeisterte sie für das Kräuter-Sammeln und Teetrinken. Mit einem Lachen ergänzt Michaela:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Und wie die ersten Bücher vom Kräuter-Pfarrer Weidinger herausgekommen sind, das war meine Literatur – schon als Jugendliche!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Auch ihrem Mann attestiert sie ein sehr gutes Gefühl für Pflanzen und Boden. Das meiste lerne man aber, in dem man sich unmittelbar mit der Materie beschäftige. Weil es aber gerade bei Kräutern immer wieder Neues zu entdecken gibt, besuchte Michaela vor sieben Jahren eine große, einjährige Kräuterausbildung in München.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Fußballfelder voller Kräuter</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
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			<div id="attachment_2972" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2972" class="wp-image-2972 size-medium" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Feld-Joshi-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Feld-Joshi.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Feld-Joshi-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Feld-Joshi-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-2972" class="wp-caption-text">©Kräuterhof Aufreiter</p></div>
<p>Seit insgesamt 15 Jahren leben die Aufreiters nun schon ausschließlich von Spitzwegerich, Melisse, Pfefferminze, Apfelminze, Malve, Schafgarbe, Johanniskraut, Ringelblumen, Oregano und Co. Zwischen 16-18 verschiedene Kräuterkulturen werden für den Großhandel (wie den Apothekengroßhandel) auf einer Fläche von mehr als zwanzig Fußballfeldern angebaut. Das ist die Domäne der beiden männlichen Aufreiters: Hans und Junior-Landwirt Jakob. Michaela Aufreiter hat sich ihre eigene Nische geschaffen und kreiert für die Direktvermarktung Tee- und Gewürzmischungen. Dafür baut sie nochmal 50 weitere Kräuter und Gewürze an, von manchen nur 15 und von anderen 300-400 Pflanzen. Teilweise werden diese auch mit der Hand geerntet:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Blüten ernte ich mit der Hand und mit der Sichel – ganz nach Rosamunde Pilcher.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Mittlerweile nennt Michaela auch einen japanischen Teeernter ihr Eigen. – Eine kleine Maschine, die sie bei der Kräuterernte unterstützt. Während Michaela ihre Kreativität bei der Zusammensetzung von <a href="https://www.joshi.at/store/bio-kraeuterhof-aufreiter/">Tee- und Gewürzmischungen</a> walten lässt, stellt Hans seine Erfindungsgabe beim Umbau und Adaptieren von Maschinen unter Beweis. Weil es viel zu teuer gewesen wäre, beim Umstieg auf den Anbau von Kräutern sämtliche schon aus der Landwirtschaft vorhandene Maschinen auszutauschen bzw. für die unterschiedlichen Pflanzen jeweils immer neue anzuschaffen. Dass Michaela einen so geschickten Mann hat, darauf ist sie sichtlich stolz. Und darauf, dass seine jahrelange Tätigkeit als Trainer für bäuerliche Unternehmen in Deutschland und der Schweiz viel Öffnung ins Denken gebracht hätte. -Darüber, was alles möglich ist, wenn man nur wirklich dahinter steht.</p>
<p>Letztlich würden genau das auch ihre Kunden spüren, ist sich Michaela sicher: „Dass es bei uns wirklich so ist: Wir tun, was uns entspricht.“ So schöpft die Familie Aufreiter nicht nur Freude, sondern vor allem auch Erfüllung daraus,</p>
<blockquote><p>
<strong>„.. dass man in der Landwirtschaft die Möglichkeit hat, dass man sich da wirklich entwickeln und machen kann, wo das Herz liegt und wo man seine Talente hat.“</strong>
</p></blockquote>
<div id="attachment_2979" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2979" class="wp-image-2979 size-medium" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Jakob-Joshi-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Jakob-Joshi.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Jakob-Joshi-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Jakob-Joshi-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-2979" class="wp-caption-text">©Kräuterhof Aufreiter</p></div>
<p>So war es auch nie eine Diskussion, ob Jakob, der Vorletzte unter den sechs Kindern, den Betrieb der Eltern einmal weiterführen wird. Er sagt schon heute ganz klar, dass er zwar noch nicht wisse, ob er die Landwirtschaft in der bestehenden Form betreiben möchte, aber weitermachen wird er in jedem Fall. Schon seine Eltern wurden von Jakobs Großeltern, die Viehzucht betrieben, in ihren Visionen unterstützt, auf einen Kräuterhof umzustellen. Und genauso halten es Hans und Michaela auch mit der nächsten Generation: „Bei uns muss jeder tun, was ihm Spaß macht“.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Kinder, die die Mitarbeit am Hof mit Humor nehmen</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Die Arbeit im Familienverband schätzt Michaela ganz besonders, auch wenn ihre Kinder das früher nicht immer ganz so genossen. Das Mithelfen am Hof war selbstverständlich und führte zum geflügelten Wort in der Familie, wie sie lachend erzählt:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Die Kräuter bekommen nie ein Fairtradezeichen, weil die Kinder immer mitarbeiten mussten!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Michaela ist überzeugt, dass sie und ihr Mann ihren Kindern durch die vielen gemeinsam am Feld verbrachten Stunden vorleben konnten, wie wichtig es ist, Spaß an der Arbeit und am Austüfteln neuer Ideen zu haben. Die Kinder waren nicht immer Feuer und Flamme für den Spaß der Eltern, sahen die gemeinsame Zeit beim Pflanzensetzen aber mit Humor:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Darum habt ihr sechs Kinder, damit ihr vier auf der Setzmaschine und zwei zum &#8222;Nachigehen&#8220; habt’s!“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Mit Misserfolgen umgehen</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
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			<p>Aber auch etwas, das Spaß macht, kann manchmal anstrengend werden. Bei Misserfolgen zum Beispiel. Und diese haben auch vor den Aufreiters nicht Halt gemacht. Ganz am Anfang ihres Kräuter-Abenteuers ließen sich Hans und Michaela eine große Menge Teedosen einreden, die sie dann nicht verwenden konnten. Das führte zu einer echten finanziellen Krise. Und dann warteten auf die Aufreiters im Laufe der Jahre selbstverständlich auch noch natürliche Feinde jeder Art: Die kein Pardon kennende Selleriefliege, die sich über hunderte Quadratmeter Maggikraut und Liebstöckel hermachte oder Raupen, die Kräuterblumen zum Fressen gerne hatten. Oder die Johanniskrautwelke, die schon im Samen mitgeliefert wurde und die grünen Blätter ganz schnell braun werden ließ.</p>
<p>Und manchmal dauert es auch richtig lange, bis man die perfekte Sorte einer Pflanze findet. So geschehen beim Oregano-Anbau. Nachdem der bezaubernde Geruch am Feld eine besonders gute Ernte versprach, kam die herbe Enttäuschung nach dem Trocknen: Der Oregano konnte geschmacklich maximal mit Heu mithalten und hatte rein gar nichts mit dem typischen Pizza-Aroma gemein. Michaela sieht es pragmatisch:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Man rechnet damit, dass man einen Hektar in den Wind schreibt.“</strong>
</p></blockquote>
<div id="attachment_2977" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2977" class="wp-image-2977 size-medium" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Hans-Joshi-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Hans-Joshi.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Hans-Joshi-350x233.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/09/Kräuter-Visionäre-Aufreiter-Hans-Joshi-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-2977" class="wp-caption-text">©Kräuterhof Aufreiter</p></div>
<p>Klar wünsche man sich, dass Geld reinkommt, aber ist dem nicht so, könne man nur auf’s nächste Jahr hoffen. Glücklicherweise ist auch Hans keiner, der schnell das Handtuch wirft. „Mein Mann ist im Pflanzenbau sehr genau und wenn es das erste Jahr nix wird, ist das kein Grund aufzugeben“. Noch etwas, das Michaela stolz macht.</p>
<p>Und wenn die Bäuerin tatsächlich einmal Frust oder Stress überkommen, dann entschwindet sie auf’s Feld:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wenn’s stressig ist und ich geh Unkraut jäten auf’s Feld, das entspannt mich total. Ohne dass ich mit wem reden muss, nur ich und die Pflanzen. Da hab ich auch voll gute Ideen. Die schreib ich mir sogar im Handy auf, damit ich sie nicht vergesse.“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Mit Gerstengras am Puls der Zeit</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Dass Michaela und Hans mit ihren Ideen und Produkten den Nerv der Zeit getroffen haben, zeigen das große Interesse und auch das große Wissen, das ihre KundInnen bereits mitbringen:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich staune oft selber als Bäuerin, was meine Kunden wissen über die Lebensmittel!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Innovativ wie die beiden Bauern sind, haben sie als Erste in Österreich <a href="https://www.joshi.at/produkt/bio-gerstengras/">Gerstengras</a> angebaut und zu Pulver gemahlen. Mit Wasser vermischt, ergibt es einen grünen Drink, der einem natürlichen Basenpulver-Getränk mit vielen Vitaminen entspricht. Michaela wundert sich: „Gerstengras und Weizengras kennen viele Leute, ohne dass ich das großartig erklären muss“. Im ersten Jahr war die Nachfrage danach sogar so groß, dass sie bereits ab Mai ihre KundInnen auf die Ernte im nächsten Jahr vertrösten musste.</p>
<p>Michaela lacht, als sie die KundInnen-Erfahrungen mit ihrem Gerstengras nacherzählt: Eine Friseurin sei ganz aus dem Häuschen gewesen, weil sie sich nicht erklären konnte, woher die vielen kurzen Haare am Kopf der Gerstengras-Kundin plötzlich kamen.</p>
<p>Eines Tages stand ein Manager auf Michaelas Hof, weil er wissen wollte, woher das Getränk stammte, das ihm seine Sekretärin täglich in der Früh auf den Schreibtisch stellte. Er konnte seine Hände nicht mehr zur Faust ballen und seine Sekretärin nahm sich der Sache mit Gerstengras an. Nach nur 14 Tagen waren die Beschwerden verschwunden.</p>
<p>Michaela hat den Drink auch selbst jahrelang zu sich genommen:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Es schmeckt zwischen Spinat und Heu, aber so ein Glas runterstürzen geht schon.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Ihre Haare wurden schöner, die Verdauung funktionierte besser und:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Ich bin am Abend nicht mehr fix und foxy, sondern nur mehr müde.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Vielleicht sollte sie langsam wieder damit anfangen, denn die für sie stressigste Zeit des Jahres steht knapp bevor. Nachdem die Ernte nun bald abgeschlossen ist, geht es in der Direktvermarktung jetzt wieder so richtig los:</p>
<blockquote><p>
„<strong>Wenn es Herbst wird und Nebel einfällt, kommen die Leute: „Ah, ich brauch einen frischen Tee!“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Michaelas, Hans' und Jakobs Produkte:</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
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					</div>
			</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.joshi.at/die-kraeuter-visionaere-aufreiter/">Die Kräuter-Visionäre Aufreiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joshi.at">JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bio- Landwirtschaft Wiesinger im Joshitest</title>
		<link>https://www.joshi.at/bio-landwirtschaft-wiesinger-im-joshitest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Katzensteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2018 11:26:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Joshi´s Anbieter]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[biologisch]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Omega-3-Fettsäuren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 3</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joshi.at/bio-landwirtschaft-wiesinger-im-joshitest/">Bio- Landwirtschaft Wiesinger im Joshitest</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joshi.at">JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 3</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="liner-continer">
				<h1 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Leinsamen, Leinöl und Linsen - das gesunde Trio</h1>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
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			<p>In unserem Wiesinger-Testpackerl finden sich <a href="https://www.joshi.at/produkt-kategorie/ernaehrung-waren/leinoelleinsamen-ernaehrung-waren/">Leinsamen, Leinöl und Tellerlinsen</a>. Alles Bio, versteht sich. Joshi-Anbieter Helmuth Wiesinger gibt im Vorfeld Anregungen, was man mit Leinsamen und Leinöl so anstellen kann. Leinsamen kennt man ja vor allem von Brot und Gebäck und Leinöl bringen viele in erster Linie mit Salatdressings in Verbindung. Heute mischen wir aber beides in unseren morgendlichen Porridge und starten dadurch mit einer gesunden Portion der wichtigen Omega-3-Fettsäuren in den Tag. Dass man Leinöl nicht erhitzen darf, hat uns der Landwirt noch als Hinweis mitgegeben. Der Esslöffel Öl kommt daher erst ganz zum Schluss in den warmen Haferbrei. Unser Körper und vor allem unsere Verdauung freuen sich über die morgendliche Aufmerksamkeit!</p>
<p>Ein paar Tage später widmen wir uns den Linsen und mischen sie gemeinsam mit regionalem Gemüse in unseren Suppeneintopf. Nach nur sechs Minuten im Schnellkochtopf füllt die Linse unsere Speicher mit  pflanzlichem Eiweiß, komplexen Kohlenhydraten und Vitalstoffen.</p>
<p>Das Joshi-Testergebnis: Mit hochwertigen Lebensmitteln dem Körper etwas Gutes tun, lässt einen an sich schon pudelwohl fühlen. Das Plus bei Helmuth Wiesingers Lein- und Linsen-Produkten: Die kompetente Beratung und das Gefühl, einen unmittelbaren Bezug zu Hersteller und Region zu haben!</p>

		</div>
	</div>
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															</a>
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Der Bauer mit der Doppelexistenz</h4>
							</div>
			
			
			
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			<div id="attachment_2309" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2309" class="size-medium wp-image-2309" src="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/08/landwirtschaft-wiesinger-helmuth-joshi-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/08/landwirtschaft-wiesinger-helmuth-joshi-2-300x200.jpg 300w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/08/landwirtschaft-wiesinger-helmuth-joshi-2-350x234.jpg 350w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/08/landwirtschaft-wiesinger-helmuth-joshi-2-150x100.jpg 150w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/08/landwirtschaft-wiesinger-helmuth-joshi-2-600x400.jpg 600w, https://www.joshi.at/wp-content/uploads/2018/08/landwirtschaft-wiesinger-helmuth-joshi-2.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-2309" class="wp-caption-text">@ Lukas Lorenz</p></div>
<p>„Kann ich dich später zurückrufen?“ Ich höre Traktorlärm im Hintergrund – Biobauer Helmuth Wiesinger ist gerade mitten auf seinem Feld im Weinviertel bei der Kirchererbsenernte. Vor einem Jahr hat er den Familienbetrieb von seinem Vater übernommen. Seitdem ist Helmuth hauptverantwortlich für den Anbau von Lein, roten und braunen Linsen, Kichererbsen, Platterbsen, verschiedenen Getreidesorten, Ölkürbis und Körnermais. Aber schon einige Jahre davor begann Helmuth eine Doppelexistenz zu führen. Ungleich der meisten Nebenerwerbsbauern ist er von April bis September Vollzeitbauer und von Oktober bis März Vollzeit- IT-Mitarbeiter der Telekom Austria. Dieses Karenzierungsmodell erlaubt es ihm, den Kopf immer komplett für einen Bereich frei zu haben. Denn:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Die Landwirtschaft ist kein 8-17 Uhr-Job.“</strong>
</p></blockquote>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Die Natur gibt das Tempo vor</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Am Hof sind 16-Stunden-Tage keine Seltenheit, aber es gibt auch ruhigere Tage, etwa wenn das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Fünf Wochen Urlaub am Stück existieren in der Landwirtschaft dennoch nicht. Trotzdem schätzt Helmuth, dass er näher am Wetter und somit am natürlichen Rhythmus dran ist. „Und wie schaffst du die Umstellung von den sechs Monaten drinnen dann nach draußen?“ frage ich. „Umgekehrt ist es viel schwieriger“, sagt Helmuth.</p>
<blockquote><p>
<strong>„Im Oktober nur zu sitzen ist komisch, wenn du’s sechs Monate nicht gemacht hast. Das Ruhighalten im Herbst ist schwierig!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Stolz schwingt in seiner Stimmte mit, wenn er davon spricht, dass sein Vater schon vor knapp 20 Jahren erkannte, dass nur mit nachhaltiger Landwirtschaft zukünftige Generationen weiterhin Grund und Boden bewirtschaften werden können. Auch Helmuth sieht seinen langfristigen Erfolg als Landwirt nur dann gegeben, wenn er mit der Natur arbeitet und nicht gegen sie. Auch wenn das manchmal bedeutet, wirtschaftlich weniger erfolgreich zu sein. Seine Einstellung: Nicht überlegen, wie man mehr bewässern kann, wenn es wärmer und trockener wird, sondern welche Pflanzen-Kulturen dieses Klima vertragen. Das ist gesellschaftlich nachhaltig, sagt er.</p>

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				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Neues Ausprobieren, aus den eigenen Fehlern lernen</h4>
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			<p>Bis zu einem Monat früher, als im letzten Jahr, fährt Helmuth Wiesinger heuer Lein, Linsen, Kichererbsen und Co. von den Feldern auf seinen Hof. Eine Folge des Klimawandels. Dass Helmuth überhaupt einmal Kichererbsen anbauen würde, das wäre vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen. Die klimatischen Bedingungen waren damals noch ganz andere. Letztes Jahr wagte er den ersten Anbauversuch. Der Ertrag war, naja, nicht sonderlich hoch. Aber mit einer verbesserten Anbautechnik konnte er trotz wenig Regen im heurigen Jahr bereits eine größere Menge an Kichererbsen einfahren. Nachbessern muss er hingegen noch beim heurigen Erstversuch, schwarze Senfsamen zum Gedeihen zu bringen. Der Rapsglanzkäfer fand auf dem Feld sein persönliches Schlaraffenland: „Der hat das Feld komplett abgeräumt.“</p>
<blockquote><p>
<strong>„Was der Fehler war, ist noch nicht klar. Wir haben den ganzen Winter zum Nachdenken!“</strong>
</p></blockquote>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Nachhaltige Landwirtschaft hautnah erleben</h4>
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			<p>Helmuth Wiesingers hohe Ansprüche an seinen biologischen Anbau benötigen auch ein Mehr an Handarbeit und somit mehr menschliche Arbeitskraft. Maschinell sind nur 80% der Produktion zu schaffen.</p>
<p>Er selbst kann nicht nachvollziehen, wenn Kunden und Kundinnen im Supermarkt gerade bei Lebensmitteln auf jedem einzelnen Cent herumreiten. In Summe würden die Menschen oft nur einen kleinen Teil ihrer Gesamtmonatskosten ins Essen stecken.</p>
<blockquote><p>
<strong>„Die Leute schauen nicht genau, wo sie einen Monat lang ihr Geld ausgeben“.</strong>
</p></blockquote>
<p>Wiesinger freut sich, wenn er den Menschen direkt auf seinem Hof zeigen kann, wie biologische Landwirtschaft funktioniert. „Ich sag zu allen: Kommt’s vorbei und schaut’s euch das an!“ Aber gekommen sind trotzdem erst wenige. „Vielleicht weil die Leute Angst haben, mithelfen zu müssen?“ werfe ich schmunzelnd ein. Lachend und mit einem Augenzwinkern antwortet er „Naja, das kann dann natürlich schon passieren!“</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.joshi.at/bio-landwirtschaft-wiesinger-im-joshitest/">Bio- Landwirtschaft Wiesinger im Joshitest</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joshi.at">JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</a>.</p>
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