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	<title>Gesundheit Archive - JOSHI - Ernährung, Gesundheit, Sport</title>
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	<description>Die besten regionalen Anbieter unter einem Dach.</description>
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		<title>Kältebad für Hartgesottene</title>
		<link>https://www.joshi.at/kaeltebad-fuer-hartgesottene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Katzensteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 00:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[baden]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
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			<p>Der heurige Herbst gewährte uns eine extra lange Schonfrist für kalte und trübe Tage. Seit heute darf aber wieder hochoffiziell über Kälte, Wind, Regen und Schnee gejammert werden – und ich gehe mit schlechtem Beispiel voran und raunze dem nahenden Winter 2018 ein zähneknirschendes Hallo entgegen!</p>
<p>Aber es weilen auch wahre KälteliebhaberInnen unter uns, die sich regelrecht auf rote Haut und Frösteln freuen. Die die sommerliche Bademontur auspacken, wenn es draußen richtig ungemütlich wird und in eisige Fluten springen. <a href="https://www.medicalcoaching.at">Dr. Doris Eller-Berndl</a>, Allgemeinärztin mit Spezialisierung für Präventivmedizin, ist so eine. Seit Wochen wartet sie darauf, dass die Wassertemperatur der Alten Donau endlich unter 10 Grad fällt, damit sie die heurige Saison des Kältebadens eröffnen kann:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Kaltes Elektronenbad unter natürlichem Licht – was gibt es Effektiveres!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Für uns Menschen, die wir in Klimazonen mit stark ausgeprägten Jahreszeiten leben, ist die Kälte in mehrerlei Hinsicht wichtig, sagt sie: Der Temperaturabfall bereitet den Körper auf die Monate mit weniger Licht vor und ist auch wichtiger Rhythmusgeber für Tag und Nacht. Nicht nur Licht-, sondern auch Temperaturreize werden unmittelbar an den Hypothalamus, das Zentrum unseres Gehirns, übermittelt. Dort werden Organe, Stoffwechsel, Wasserhaushalt und Blutdruck gesteuert. Im Winter wirkt die Temperatur als Zeitgeber und verlangsamt die Vorgänge im Körper.</p>

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				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Was hat es mit der Kältetherapie auf sich?</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
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			<p>Die Kälte wandelt „böses“, weißes Speicherfett in „gutes“ braunes Fett um. Dieses braune Fettgewebe verbrennt Kalorien durch Wärmeproduktion –  angeheizt durch Kälte. So kann durch regelmäßiges Kältebaden der Körperfettanteil verringert werden.</p>
<p>Dr. Eller-Berndl, ein wahrer Fan der Kältetherapie zählt einen weiteren Vorteil des regelmäßigen bewussten Fröstelns auf:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Die Kälte zählt zu den hervorragendsten und nebenwirkungsärmsten Therapien, um Entzündungen zu reduzieren.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Kältetherapie kann bei chronisch entzündlichen Gelenkserkrankungen und Wirbelsäulenerkrankungen Abhilfe schaffen. Sie optimiert aber auch die Hormonproduktion, aktiviert das Immunsystem, verbessert den Schlaf und trainiert das vegetative Nervensystem.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Vorbereitung für das kontrollierte Frieren</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
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			<p>Einfach so im Winter ins kalte Nass zu springen ist aber nicht ratsam. Bevor man das Kältebaden in Angriff nimmt, sollte man seinen Omega 3 und Omega 6-Fettsäuren-Spiegel im Blut feststellen lassen. Die meisten Menschen nehmen zu viel Omega 6-Fettsäuren zu sich (in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten) und sollten bewusst darauf achten, ihren Omega 3-Fettsäurengehalt durch marine, also aus dem Meer stammende Lebensmittel, zu erhöhen. Denn erst dann sind die Zellmembrane flexibel genug, um in der Kälte funktionieren zu können. Jenen Menschen, die unter niedrigen Temperaturen besonders leiden, rät Dr. Eller-Berndl Folgendes abklären zu lassen:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Wenn Sie trotzdem allzu leicht frösteln, kann dies noch zwei Ursachen haben: Eine latente Unterfunktion der Schilddrüse oder eine Östrogendominanz.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Wer sich langsam an das Kältebaden herantasten möchte, dem sei empfohlen, die tägliche Warmdusche mit einer Phase Kaltdusche abzuschließen. Der nächste Schritt erfordert nun schon gehörige Überwindung: Sich in eine Badewanne mit 10 Grad kaltem Wasser zu legen oder gleich in kalte Naturgewässer zu steigen. Dafür heißt es Neoprenschuhe oder –socken und Neoprenhandschuhe überstreifen. Hände und Füße mögen es wirklich nicht gerne kalt und sollen nicht leiden müssen. Laut Dr. Eller-Berndl geht es vorrangig darum, den Rumpfbereich und damit die Organe runterzukühlen.</p>

		</div>
	</div>

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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Kontrolliert an die eigenen Kältegrenzen gehen</h4>
							</div>
			
			
			
		</div>
		
		
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			<p>Die Sitzungen sollten zu Beginn noch kürzer gehalten werden und können langsam auf 20-30 Minuten gesteigert werden. Bewegung im kalten Nass ist beim Kältebaden nicht ratsam, für das Herz-Kreislaufsystem wäre das schlicht zu viel der Anstrengung. Im Wasser liegen oder stehen reicht also völlig. Denn auch ohne bewusste Bewegung beginnen die Muskeln irgendwann zu zittern, der Körper versucht nun Wärme zu erzeugen. Er verbrennt Glykogen, ähnlich wie beim Sport:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Kälte ist wie Sport für jeden Muskel, auch für den Herzmuskel, nur ohne Ausschüttung von freien Radikalen!“</strong>
</p></blockquote>
<p>So unterstützt Kälte dabei, Muskelmasse aufzubauen und Körperfett zu verlieren. Die Haut wird straffer und glatter und sogar die von Frauen verhassten Bindegewebsdellen an Hintern und Beinen (Cellulitis) verringern sich oder verschwinden überhaupt gänzlich.</p>
<p>Wird man im kalten Wasser zunehmend müde, so ist das eine normale Reaktion. Tritt allerdings ein Schwindelgefühl ein, dann sollte die Kältetherapie sofort beendet werden. Wann definitv genug gefroren wurde? Das ist individuell verschieden, sagt Dr. Eller-Berndl:</p>
<blockquote><p>
<strong>„Bei 4 Grad habe ich persönlich eine Verweildauer von 3-8 Minuten, bei 10 Grad 20-30 Minuten.“</strong>
</p></blockquote>
<p>Ansonsten gilt als Richtwert für das Ende einer Sitzung: Wird die untergetauchte Haut kirschrot, dann heißt es raus aus dem Wasser. Den Körper anschließend mit einem Handtuch abtupfen, nicht aber abrubbeln. Danach in warme und lockere Bekleidung schlüpfen.</p>
<p>Sporteinheiten sollten übrigens vor einem Kältebad und nicht danach angesetzt werden. Darüberhinaus ist es nicht ratsam, nach einer Kältesitzung warm zu duschen. Selbst wenn der Körper 30 Minuten nach dem Bad immer noch zittern sollte. Die Anpassungsphase, also bis genug braunes Fettgewebe gebildet wurde, dauert zwischen 3-6 Wochen, danach nimmt auch das Zittern ab.</p>
<blockquote><p>
<strong>„Gehen Sie hinein, stehen Sie drinnen und genießen Sie die Umgebung!“</strong>
</p></blockquote>
<p>Was das für mich als Kältehasserin heißt? Fünf Schichten Zwiebellook Lage für Lage ablegen, Zähne zusammenbeißen und rein ins kalte Nass! Theoretisch.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
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		<title>Mit dem Wasserhaushalt die Sommerhitze bezwingen</title>
		<link>https://www.joshi.at/mit-dem-wasserhaushalt-die-sommerhitze-bezwingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Herbst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 20:20:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[dehydrieren]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserhaushalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></p>
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			<div class="liner-continer">
				<h4 class="woodmart-title-container title  wd-font-weight- wd-fontsize-l" >Der Sommer steht in weiten Teilen Europas mit beiden Füßen in der Tür</h4>
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			<p>Einigen ist es bereits jetzt zu warm und nicht wenige wünschten sich, Teil einer Reisegruppe zu sein, die sich nördlich der Mauer begibt. Nicht nur in der bekannten Serie Game of Thrones spielen die Jahreszeiten eine große Rolle, auch für unseren Körper stehen mit dem Wandel von kalt auf warm einige Veränderungen an. Wichtig ist hier vor allem auf das Gleichgewicht unseres Wasserhaushaltes im Körper zu achten. Wir müssen die Menge der Flüssigkeit, die wir zu uns nehmen, an die wärmeren Temperaturen anpassen. Aber nicht nur wie viel wir trinken, sondern auch die Temperatur des Getränks unterstützt oder behindert unseren Körper, der Hitze zu trotzen.</p>
<p>Die viel geschätzte Thermogenese, unter anderem erzeugt durch Muskelaktivität, hilft uns, unseren Körper im Winter warm zu halten. Wenn es kalt wird und die Körpertemperatur sinkt, zittern wir. Im Endeffekt ist das nichts anderes, als ein kleines Muskeltraining und erzeugt etwas Wärme, ein Zustand, den man nicht zu lange genießen sollte.</p>
<p>Andere Begebenheiten erwarten uns in warmen Regionen, wie zum Beispiel Königsmund. Der erste Impuls während eines heißen Sommertages ist der Griff zu einem kalten Getränk. Wir unterstützen damit zwar den Wasserhaushalt im Körper, Abkühlung bringt es uns aber trotzdem keine. Warum uns das nicht hilft, liegt eigentlich mehr auf der Haut, als auf der Hand. Unser Körper ist immer bemüht, eine gleichbleibende Körpertemperatur zu erhalten. Im Winter zittern wir, im Sommer nutzen wir die Fähigkeit unserer Haut zu schwitzen, um uns abzukühlen.</p>
<p>Trinken wir nun ein eiskaltes Getränk, ist der Körper zunächst bemüht, seine Temperatur wieder ins Lot zu bringen und den Temperaturunterschied zwischen Getränk und Körper auszugleichen, wir kühlen uns nur kurzfristig ab, langfristig schwitzen wir sogar noch mehr.</p>
<p>Clever hingegen ist der Griff zu warmen Getränken, wie z.B. Tee, der unseren Körper zu leichtem Schwitzen anregt, was zu einer Verdunstungskälte auf der Hautoberfläche führt und uns langfristig kühler hält.</p>
<p>Neben dem passenden Getränk geht es im Sinne des Wasserhaushalts darum, ausreichend Wasser zu trinken. Hierbei gibt es viele Faustregeln. Eine besagt, dass Männer pro Tag ca. 3L trinken sollten, Frauen hingegen 2L. Diese Faustregeln gelten natürlich nicht für jeden und sind alters- und leistungsbedingt unbrauchbar. Betreiben wir Sport, erhöht sich der Bedarf natürlich.</p>
<p>Als Baby besteht unser Körper zu knapp 80% aus Wasser. Dieser Wert sinkt im Laufe des Lebens auf gut 40-50%. Nicht nur anhand dieser Werte sollten wir die Position, die ein geregelter Wasserhaushalt in unserem Leben besitzt einordnen.</p>
<p>Die ausreichende Menge Wasser, also ein Wasserhaushalt in Balance, ersetzt in vielen Fällen auch die eigene Hausapotheke. Demzufolge sollten wir öfter zum Glas (Wasser), als zur Schmerztablette greifen.</p>

		</div>
	</div>
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